
Das Karussell des Genießens und die allgemeine Ökonomie
Zur Inszenierung von Askese und Verausgabung
- 221 Seiten
- German
- PDF
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Das Karussell des Genießens und die allgemeine Ökonomie
Zur Inszenierung von Askese und Verausgabung
Über dieses Buch
Das Karussell stellt in dreifacher Hinsicht eine Metapher intersubjektiver und intermedialer Ökonomie dar. Erstens verbindet es das Subjekt mit einem Sozius, dem Karussellpferdchen, und stellt so eine Beziehung von Menschen und Dingen her. Zweitens organisiert es ein affektives Spiel narzisstischer Stabilisierung durch Destabilisierung, von Selbst-Erfahrung durch Selbst-Verlust im Schwindelgefühl. Drittens realisiert sich im Karussell eine allgemeine Ökonomie zwischen dem Vergnügen des Konsums und dem Genuss asketischer Selbstaufhebung. Ralf Bohn beschreibt im Wechselverhältnis von Philosophie (Sartre) und Psychoanalyse (Lacan) sowie ausgehend von Max Weber die Ökonomie von Schuld im Widerstreit zwischen subjektivem Narzissmus und gesellschaftlicher Verbindlichkeit.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- Einleitung
- 1. Das Karussell als Metapher ökonomischer Inszenierungen
- 2. Repetition: Das Karussell in historischer und sozialer Wahrnehmung
- 3. Zwischen Philosophie und Psychoanalyse – der äußere und der innere Kreis der Ökonomien
- 4. Die Konsumgesellschaft kennt kein Genießen
- 5. Narzissmustheorien: Das Ich und der andere
- 6. Einführung des Dritten: Vom narzisstischen Duell über den Dialog zum Agon
- 7. Der Geist des Kapitalismus. Askese und Verausgabung aus konfessioneller Sicht
- 8. Transzendierung durch Inszenierung: Der ästhetische Raum der allgemeinen Ökonomie
- 9. Schuld, Opfer, Gabe im Verhältnis von Ästhetik und Ethik
- 10. Die Ambivalenz der Überschreitung des Genießens
- 11. Erinnerung an Zukunftsillusionen: Das Karussell zwischen Abwehr und Wiederkehr
- Literaturverzeichnis