
- 265 Seiten
- German
- PDF
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Über dieses Buch
Wer von »Ökologie«, »Nachhaltigkeit« oder »Schöpfung« spricht, denkt die Tierethik immer schon mit – so eine gängige These. Tatsächlich zeigen die Diskurse der vergangenen Jahre aber deutlich, dass das Anliegen einer Tierethik, die Tiere als individuelle Subjekte moralisch berücksichtigt, nicht automatisch mit den abstrakten, entindividualisierten Kalkülen der Ökologie in Einklang zu bringen ist: »Ökologische Ethiken« fordern zwar Rechte für Flüsse, Berge, Pflanzen und ganze Planeten, lassen die Ansprüche von Tieren aber meist außen vor. Simone Horstmann zeigt, wie ökologische Argumente in den Theologien zum neuen Einwand gegen die moralischen Ansprüche von Tieren wurden – und wie dadurch das Risiko steigt, Gewalt an Tieren zu legitimieren.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- Disentangled Euch!
- Wissensarchäologie der Schöpfungstheologie
- Der Mann, der sein Abendessen mit einem Huhn verwechselte
- Wem gehört das Fleisch?
- Dekreativ werden
- Wer oder was stirbt beim »Artensterben«?
- Gefährlich poetisch
- Zwei Naturen
- Warum das »goldene Kalb« nicht nur zerstört, sondern gegessen werden musste
- Die profanen Abgründe der ewigen Jagdgründe
- Über die Liebe zu Tieren und jene tausend Formen der Gewalt, die gemeinhin damit verwechselt werden
- Was bedeutet es, das Leid von Tieren zu sehen?