
Die Beschleunigung der Schrift
Geschichte der Stenografie im 19. und frühen 20. Jahrhundert
- 250 Seiten
- German
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Die Beschleunigung der Schrift
Geschichte der Stenografie im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Über dieses Buch
Eisenbahn und Telegrafie stehen im 19. Jahrhundert für die Beschleunigung und Ausweitung gesellschaftlicher Beziehungen. Wie Wolf-Rüdiger Wagner zeigt, entsprach die im deutschsprachigen Raum übliche Kurrentschrift nicht mehr den Anforderungen an schriftliche Kommunikation. Als »Beschleunigungsmittel des Gedankenverkehrs« bot sich die Stenografie an. Ihre Nutzung als Verkehrsschrift setzte jedoch eine Einheitskurzschrift voraus. Zu deren Einführung kam es aber erst 1924 nach langwierigen Verhandlungen auf Druck der Reichsregierung. Anhand von Presseberichten und Archivtexten bietet der Band einen Einblick in die vielschichtigen Beziehungen zwischen gesellschaftlichen, technischen und kulturellen Entwicklungen sowie den Veränderungen im Bereich der Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titelseite
- Impressum
- Inhalt
- Die Stenografie als »Bundesgenossin von Dampf und Elektrizität«
- Die Erfindung der Stenografie und die Rolle der Schreibmaterialien
- »Die Stenographie ist ein Kind der Politik«
- Die Stenografie und die Öffentlichkeit in Gerichtsverfahren
- Öffentliche Gerichtsverhandlungen und die Presse
- Die Stenografie als Bundesgenossin der Kriegskunst
- Die Stenografie schafft Öffentlichkeit und erleichtert ihre Kontrolle
- Die Stenografie und der »Einmarsch der Frau ins Berufsleben«
- Die Schnellschreibekunst als »Cultur-Errungenschaft«
- Vom Kampf der Systeme zur Einheitskurzschrift
- »Friedensschluß im Stenographenkrieg?«
- Die Stenografie als »Brückentechnologie«
- Abbildungsverzeichnis
- Literaturverzeichnis