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Über dieses Buch
Alle ›Klassik‹ gerät postmodern, postkolonial und popkulturell
im neu ausgerufenen ›Anthropozän‹ unter
Rechtfertigungsdruck. Bach, Mozart, Beethoven, Wagner
und sogar Mahler haben zwar weltweite Wirkung und
Elemente der abendländischen Musiksprache dringen in
Pop-und Weltmusik ein. Aber im kulturellen Relativismus
›Pluraler Ontologien‹ und der Konkurrenz zu Naturwissenschaft
und Technik droht ihnen Delegitimation. Mit
einer anderen Erzählung der abendländischen Musikgeschichte
könnte Rechtfertigung gelingen. Deshalb wird
sie von der Gregorianik bis zu den Avantgarden nicht als
Kollektion verbrauchter historischer Präparate erzählt,
sondern als Bedeutungsgeschichte existentieller Ausdruckswelten
von anthropologischem Format. Kritisch
auf ›Sinn‹ bezogen, musikwissenschaftlich grundiert und
musikphilosophisch reflektiert sucht sie nach den tieferen
Begründungen dafür. Dabei werden auch viele Aspekte
ästhetischer, psychologischer und kunsthistorischer Diskurse
in kulturkritischer Auseinandersetzung berührt,
sogar Metaphysik bemüht, und Probleme der Musikgeschichtsschreibung
und der Moderne thematisiert.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter
- I Profaner Prolog oder: Europas strapazierte Musen
- II Anfänge: Musica romana – östliches Erbe und westlicher Anfang
- III Das ›finstere‹ Mittelalter oder: der Anfang des componere als abendländische Musikratio
- IV Von Paris nach Burgund oder: Reifungen, Raffinement und Eloquenz
- V Barocke Umbrüche Eine neue Dialektik: Operndrama undConcertoglanz oder: Affekt und Abstraktion
- VI Die Erfindung der Ästhetik oder: die steile Karriere des Kunst-Denkens
- VII Erhabene Humanität oder: die neue Musiksprache der ›Wiener Klassiker‹
- VIII Die Ästhetik zwischen Versuchslabor, logischer Reflexion und religiösem Gefühl
- IX Evolutionen, Revolutionen und Emanationen oder: Die Polyphonie musikalischer Ausdruckswelten als Individuationsprozess
- X Die Musik des Technozän oder: De-Konstruktionen und Konstruktionen aller Art
- XI Die eigene Ontologie der Musik oder: Untilgbare musikalische Apriori
- XII Epilog: Einsichten, Nachspiele, Ausblicke
- Verzeichnis der Abkürzungen