
Reise ins bekannte Fremde
Ausstellungen japanischer Holzschnitte im Westen vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart
- 280 Seiten
- German
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Reise ins bekannte Fremde
Ausstellungen japanischer Holzschnitte im Westen vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart
Über dieses Buch
Japanische Holzschnitte (ukiyo-e) zählen heute zu den berühmtesten Kunstformen Ostasiens. Doch wie haben die Drucke aus der Edo-Zeit diesen Status erhalten? Als Ursprung für ihren Weltruhm wird häufig auf die Japonismus-Epoche Ende des 19. Jahrhunderts verwiesen. Dabei blenden Kunstwissenschaft und Museumswelt aus, dass die Drucke in den letzten siebzig Jahren vielfach präsentiert wurden. Marina Sammeck verfolgt, wie japanische Holzschnitte durch Ausstellungen und Allianzen zu einer der populärsten japanischen Kunstformen im Westen aufsteigen konnten. Im Mittelpunkt ihrer Analyse steht die Beschreibung des Prozesses, in dem spezifische Objekte zu »Kunst« werden – und was dieser für die zukünftige Ausstellungspraxis bedeutet.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- 1. Einleitung
- 2. Die erste Phase der Rezeption japanischer Holzschnitte (1860–1920)
- 3. Die Einführung von Ukiyo‑e gegenüber der Öffentlichkeit in den Ausstellungen der Fünfziger‐ und Sechzigerjahre
- 4. Ausstellungen in den Siebzigerjahren: das Zeitalter der Institutionen
- 5. Ukiyo‑e, Japanfieber und Imagekampagne: japanische Holzschnitte als Medium der japanischen Kulturdiplomatie in den Achtzige jahren
- 6. Die Ausstellungen in den Neunzigerjahren: Internationalisierung des Feldes und Durchbruch der Blockbuster‐Formate
- 7. Ausstellungen in den Zweitausenderjahren: Ukiyo‑e als Vorboten populärkultureller Medien
- 8. Weiterführende Überlegungen zum Potenzial japanischer Holzschnitte als Kunstform in Ausstellungen
- Dankesworte
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis