Baltische Erzähl- und Lebenswelten
  1. 440 Seiten
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Über dieses Buch

Erzähl- und Lebenswelten bedingen einander. Erzählungen erschaffen Welten, die auf die reale Lebenswelt Bezug nehmen, wie auch diese ihrerseits von den in Erzählungen vermittelten Welten geprägt ist.

Das Baltikum – aus historischer Sicht seit der frühen Neuzeit die ehemaligen Ostseeprovinzen Livland, Estland und Kurland bzw. aus heutiger Perspektive die drei Staaten Estland, Lettland und Litauen – bietet für die Erforschung von Erzähl- und Lebenswelten eine besonders reichhaltige Basis. Die gelebte Mehrsprachigkeit, die häufigen Herrschaftswechsel, die historischen Umwälzungen und der Kampf um die politische Geltung, die sich auch in der Kultur manifestierte, geben der Region eine besondere Prägung.

Die Beiträge des vorliegenden Bandes stammen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den baltischen Ländern und Deutschland, aber auch aus Italien und Großbritannien. Vertreten sind Beiträge aus der germanistischen Literatur- und Sprachwissenschaft, aber auch der Kunstgeschichte, Translationswissenschaft und Soziolinguistik.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Inhalt
  2. Baltische Erzähl- und Lebenswelten. Zur Einleitung
  3. Erzählte Lebenswelten: Narratologische Aspekte
  4. Philosophi platonisantes. Erzählen vom Himmel in Zeiten des Krieges
  5. Faktisches Erzählen im 17. Jahrhundert. Überlegungen zu narratologischen Strukturen in Protokollen der Estländischen Ritterschaft
  6. Baltische Lebenswelten in (auto-)biographischen Zeugnissen
  7. Jacob Lenz in Livland 1779–1781. Lebensgeschichte und Erzählmuster
  8. Die livländische herrnhutische Lebenswelt anhand von Lebensläufen der lettischen und deutschen Geschwister der Brüdergemeine
  9. Zu den Erinnerungen eines livländischen Jägers von Maximilian Georg Stillmark
  10. Repräsentationen von Lebenswelten in literarischen Texten
  11. Die (post-)koloniale Mimikry im Werk von Rūdolfs Blaumanis. Die deutsche Weihnachtsskizze Wiedergefunden (1882) und die lettische Dorfgeschichte Purva bridējs (Durch den Sumpf, 1898)
  12. „Jeder Tod hat sein Gelächter“. Zum Motiv des Todes in zwei Erzählungen Werner Bergengruens.
  13. Essen und Identität. Siegfried von Vegesacks Romantetralogie Die Baltische Tragödie (1934) und Der letzte Akt (1957)
  14. Die Wendezeit in Estland. Gohar Markosjan-Käspers Roman Elena
  15. Die Repräsentation von Hunger in literarischen Texten
  16. Verschwundene Lebenswelten und ihre Erinnerungsnarrative
  17. Das religiöse Umfeld der alteingesessenen Memelländer nach 1945
  18. Die Erzählungen nach dem Aufwachen. Erinnerungskultur und literarische Rekonstruktion der frühen Sowjetgesellschaft in der Region Klaipėda
  19. Untergangsszenario der Deutschbalten. Zur Verschränkung von Erzähl- und Lebenswelten im Film Poll (2010)
  20. Zwei Facetten des kulturellen Gedächtnisses. Die Universität Tartu im histori- schen deutschbaltischen und im aktuellen estnischen Erinnerungsdiskurs
  21. Selbst- und Fremdkonstruktionen des Baltikums
  22. „Patriotische Unterhaltungen“. Patriotismus und Kosmopolitismus im aufklärerischen Kurland
  23. Johann Georg Kohls Bericht über die Esten (1840/41). Ein Fallbeispiel zur Genese und Rezeption von populärem Wissen im 19. Jahrhundert
  24. ‚Heimat‘, ‚Nation‘ und ‚Kulturnation‘ als Kernbegriffe der baltischen und estnischen ,Denkmalpädagogik‘ in den 1880er bis 1930er Jahren
  25. Baltische Arbeitswelten im Objektiv. Die Fotografien Alfred Schönfelds, Haro Schumachers und Karl Hintzers aus den 1930er und 1940er Jahren
  26. Kulturtransfer und Interkulturalität
  27. Der estnische Gesundheitskatechismus als Beispiel des deutsch(baltisch)- estnischen Kulturtransfers
  28. Die ‚neue Frau‘ in der alten Welt. Baltische Dichterinnen und ihre Haltung zur Frauenfrage am Ende des 19. Jahrhunderts
  29. Kulturphilosophische Interferenzen in der konzeptionellen Gestaltung von Goethes Faust und Rainis’ Tots
  30. Zwei deutschbaltische Künstlerinnen in Italien. Die Reiseerfahrungen von Elise Jung-Stilling (1829–1904) und Monika Hunnius (1858–1934)
  31. Literaturbezogene Inhalte in deutschsprachigen Reiseführern zu Litauen
  32. Mehrsprachigkeit und Translatologie
  33. Fremde Erzählwelten im Baltikum. Erkenntnistheoretische Überlegungen zur Translation
  34. Estnische Literatur in deutschsprachiger Übersetzung. Eine Bestandsauf- nahme der Daten des Informationszentrums der estnischen Literatur
  35. Deutsch als Teil der Mehrsprachigkeit im heutigen Lettland. Praktiken und Einstellungen an der Deutschen Schule Riga
  36. A Case-Study in Individual Latvian-Estonian Bilingualism: Linguistic and Individual Factors
  37. Autorinnen und Autoren