Mit der "Zehnten Duineser Elegie" stellt Rilke seine Ontopoetik – Poesie als seinssetzende und das Dasein ganzheitlich verwandelnde Dichtung – in die Tradition der zwischen Poesie und Philosophie noch nicht scheidenden antikgriechischen Lehrdichtung und zeigt diese Poetik zugleich als Ausdruck eines modernen autonomen Bewußtseins und Daseins ohne metaphysichen Grund.

- 223 Seiten
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9783736979406
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- A. Vorbemerkung
- B. Textvorlage
- C. Anfangsteil des Rahmens der Elegie (Strophe I): Dichtung als poetisch-schöpferische Setzung ganzheitlichen DaseinsC.1. Die „Engel[..]“ Rilkes und die ‚Musen’ antik-griechischer Epik undPhilosophie
- C.2. Die „grimmige[..] Einsicht“: Erkenntnis des Nichtseins als integralenTeil und Grund des Daseins und die Thematik der ersten bis neuntenDuineser Elegie
- C.3. Struktur des Elegienzyklus und Voraussetzung zur Authentifizierungdes Werks durch die „Engel[..]“
- C.4. Weitere Anforderungen an das Werk zu seiner Authentifizierungdurch die „Engel[..]“
- D. Binnenteil der Elegie (Strophe II bis X): Systematische und mythologisch-‚historische’ Erschließung des Daseins als Ganzes
- D.1. Die „Leid-Stadt“ (Strophe II): Bild abendländischer Zivilisationsgesellschaft
- D.2. Das „Leidland[..]“: Bild ganzheitlichen Daseins (Strophe III bis IX)
- D.3. „Berge des Ur-Leids“: paradoxer Urgrund ganzheitlichen Daseins(Strophe X)
- D.4. Struktur der Daseinsschilderung in den Strophen II bis X
- E. Schlußteil des Rahmens der Elegie (Strophe XI bis XII): Gründungganzheitlichen Daseins in „nichts“
- F. Auswertung der Ergebnisse und ihre Zusammenfassung
- F.1. Rilkes Anknüpfung an die ‚Lehrdichtung’ der Antike
- F.2. Rilkes Position gegenüber Vertretern antiker Epik und Philosophie
- D.3. „Berge des Ur-Leids“: paradoxer Urgrund des Daseins (StropheX)
- F.3. Daseinsschilderung als Wegbeschreibung in der 10. DE
- F.4. Ergebnis-Zusammenfassung
- G. Literatur-Verzeichnis
- Werke, Briefe, Tagebücher
- Andere Autoren
- Unbenannt