
- 210 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
Über dieses Buch
In Anknüpfung an Genettes Paratext-Verständnis (als 'Beiwerk' zum Buch) geht der Band an literarischen, philosophischen und musikalischen Beispielen der Frage nach, wie editorisch mit jenen Elementen umzugehen ist, die mit dem zu edierenden Text bzw. Werk materiell verbunden sind, aber nicht seine eigentlichen Textsorten ('Peritexte') bilden. Dies betrifft etwa Nachworte zu Auflagen, Werbetexte im Buch, überhaupt alle materiellen Bestandteile des Werkes als medialer Erscheinungsform (Umschlag eines Buches, Bindungen einer Handschrift, Formate, Papiere etc.), nicht zuletzt aber auch die Formen, durch die die Schriftzeichen repräsentiert werden (Layout von Handschriften- und Buchseiten, Typografie, Grafie, Farbgestaltung etc.). Sollen überhaupt – und wenn ja, wie – peritextuelle Elemente des Werkes editorisch dargestellt werden?
Auch auf der Ebene der 'Epitexte', also jener nicht mit dem Text/Werk verbundenen Materialien wie Tagebuch- und Notizbucheinträge, Briefäußerungen oder anderer Egomaterialien sowie sonstiger Verlautbarungen zum Werk (autoreigen oder fremd), geht der Band dieser Abgrenzungsfrage nach.
Häufig gestellte Fragen
- Elementar ist ideal für Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschäftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. Enthält unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme für die Funktion „Vorlesen“.
- Pro: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollständigen, uneingeschränkten Zugang benötigen. Schalte über 1,4 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren.
Information
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Werk und Beiwerk – Zur Edition von Paratexten. Einleitung
- Autorname und Werktitel. Zum editorischen Umgang mit zwei zentralen Phänomenen des sog. Paratexts bei Werken neuerer Autoren
- Rahmende Linien. Die semantische Dimension nonverbaler Paratext-Elemente
- Mehr als Beiwerk. Aus der Werkstatt digitalen Kommentierens
- Epistolare ‚Peritexte‘ und ‚Epitexte‘ als Normdaten in der Digitalen Briefedition
- ‚Epitexte‘ in der Reger-Werkausgabe
- Mehr als Werbeträger – Theaterzettel
- Epitexte im Zentrum der Edition
- Paratexte als Kommentare und Verteidigung. Heines Vorworte zu seinen Versepen
- Auf dem Weg zur generischen Edition? Zu den editorischen Implikationen ästhetischer Rahmenbestimmungen zwischen Text und Paratext, Ko- und Kontext, Intertext und Interkontext
- Max Ernst, Paramyths, Paramythen, Paramythes: Attention au paratexte! Eine Hommage an Gérard Genette
- Stimmwerk. Der auditive Nachlass von Oskar Pastior im Deutschen Literaturarchiv
- Grenzphänomene bei der Edition von Vorlesungsnachschriften. Die Hybridedition von Friedrich Schleiermachers Ästhetik
- Das Verständnis von Wissenskultur im Spiegel einer Digitalen Edition
- Standoff-Markup für Editionen und Paratexte. Where have you gone, XML?
- Laokoon oder über die Grenzen von Text und Paratext. Prolegomena zu einer digitalen Edition von G. E. Lessings kunsttheoretischem Projekt
- Das reine Banditenblatt. Die Verhandlung eines Zitats in einem juristischen Verfahren und in der Fackel
- Auf dem Weg zur digitalen Erschließung der Theaterlandschaft Deutschlands im 19. Jahrhundert. Ergebnisse und Visionen des Detmolder Hoftheater-Projekts
- Das Beiwerk als Hauptwerk. Zur Verschiebung textueller ‚Kräfteverhältnisse‘ in der digitalen Edition
- Angaben zu den Beiträgerinnen und Beträgern