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Der Roman als Moment des Zwischen
Eine Oikologie der belletristischen Prosa
- 147 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
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Über dieses Buch
"Wer das Anschauen / nicht bricht / sieht nichts."
Cees Noteboom
aus Het gezicht van het oog | Das Gesicht des Auges, 1989
Die vorliegende Untersuchung nähert sich dem Phänomen belletristischer Prosa aus einem oikologischen Gesichtspunkt, indem sie die Frage nach dem Ort des Lesens und Schreibens stellt. Den Roman – und im gleichen Atemzug die Novelle und Kurzgeschichte – als ein mehrfaches Moment des 'Zwischen' zu betrachten, eröffnet Perspektiven jenseits der phänomenologisch überholten Dichotomie von rezeptionsmäßiger Ästhetik auf der einen und produktionsmäßiger Poetik auf der anderen Seite. Gestützt auf verschiedenste Denker aus dem breiteren Umfeld von Husserls Erbe, wie Adorno, Bachtin, Blumenberg, Derrida, Eco, Henry, IJsseling, Kundera, Levinas, Palmen, Richir, Ricœur, Schapp, Schütz, Sepp und Stein, wird das Zwischensein des Romans in drei Kapiteln erprobt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titelei
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Methodische Anmerkung
- Einleitung
- § 1. Die problematische Problematik der vorliegenden Recherche
- § 2. Oikologische Identifizierung der Zwischenmodi des Romans
- 1. Gestalten des Selbst
- § 3. Auf der Suche nach dem verlorenen Autor
- § 4. Die entbergende Verborgenheit des Schriftstellers
- § 5. Die lebendige Gegenwart der Romanfiguren
- § 6. Am Ende der Ort des wandellustigen Lesers
- § 7. Die zweifache Entzweiung des Selbst
- § 8. Phantasie als Schauplatz des Romans
- § 9. Einfühlung in den Anderen als Widerstandserlebnis
- § 10. Abschließender Rückblick: die Gestalten und das Gestalten
- § 11. Kontextuelle Komplementarität von Realität und Fiktion
- § 12. Imagination als Quelle opaker Verbildlichung
- § 13. Produktion fiktiver Bilder aus realisatorischem Nichts
- § 14. Stricken und Zerfaserung des literarischen Texts
- § 15. Neue Winde durch durchlässige Romangewebe
- § 16. Sinngebend von Knotenpunkt zu Knotenpunkt
- § 17. Mitfühlung mit den Anderen als Pathoserlebnis
- § 18. Abschließender Rückblick: das Geflecht und das Flechten
- § 19. Tausendundeine Nacht im erzählerischen Spiegelpalast
- § 20. Bewegung und Richtung der Spiegelung im Horizont
- § 21. Die Krisis zeitgenössischen Erzählens als Frage der Form
- § 22. Die Notwendigkeit in der Erzählung des Kontingenten
- § 23. Die Unzulänglichkeit im Erzählen des Konkreten
- § 24. Abschließender Rückblick: die Schichten und das Schichten
- Fazit & Ausblicke
- Danksagung
- Literaturverzeichnis
- Nachwort