
- 265 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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Über dieses Buch
Essays über ausgewählte Autorinnen und Autoren und ihr unverkennbares WerkDie Gegenwart ist alle paar Jahre wieder eine andere. Gerade in der Literatur betritt man hier schwankenden Boden. Was wirklich zählt, erkennt man oft erst im Rückblick. Die Mechanismen des Buch- und Lesungsgeschäfts sind dem aber entgegengesetzt.Es gibt eine ausgesprochene Literaturbetriebsliteratur, die den Erwartungen entgegenkommt und die jeweils aktuellen Debatten-Parameter zuverlässig abruft. In jeder Saison wird ein neues Debütantenkarussell installiert, das ein halbes Jahr später wieder vergessen ist, und das Wort "niedrigschwellig" ist das Mantra der Literaturvermittler.Helmut Böttigers Buch hat keineswegs den Anspruch, einen Kanon zu erstellen. Es versteht sich eher als eine Beispielsammlung, die erweitert werden kann. Die Grundannahme ist, Literatur als eine Kunstform mit ganz eigenen Dynamiken zu begreifen.Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Bücher, sondern Autorinnen und Autoren mit einem unverkennbaren Werk: von Wolfgang Hilbig über Marcel Beyer, Emine Sevgi Özdamar bis zu Sibylle Lewitscharoff oder Lutz Seiler.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Giftige Buchstaben, brütendes Moor. Die Ästhetik Wolfgang Hilbigs
- Gestrüpp, Geröll, Geraschel. Wilhelm Genazinos Lust, durch Gudrun hindurchzuküssen
- Identitätspartikel, Wahrnehmungssplitter, Film-Stills. Die Intensität in den Romanen von Ulrich Peltzer
- Ukrainische Regentropfenprélude. Natascha Wodins deutsch-slawische Grenzverschiebungen
- Schwarztorflektüre. Marcel Beyers Expeditionen in Popkultur und Zeitgeschichte
- Schattenklumpen und Meereskastanien. Emine Sevgi Özdamar verbindet das Türkische und das Deutsche zu etwas Neuem
- Brache Stätten. Reinhard Jirgls Tabula rasa
- Mit Abstand entstehen härtere Zeichen. Lutz Seilers Mechanik der Bild- und Wörterwelten
- Ein wenig Mondgeröll. Die Sehnsuchtsfiguren bei Judith Hermann
- Zeitschmetterlinge. Thomas Lehrs Romanhelden verpuppen sich stets neu
- Im ostdeutschen Ich-Versteck. Der Verwandlungskünstler Ingo Schulze
- Der Jenseitsüberschuss. Die Akrobatschwäbin Sibylle Lewitscharoff zwischen Erdenschwere und Leichtigkeit
- Kieselgrau, herbsthagelkorngrün, staatssicherheitslila. Zur Problematik der »Muschebubu-Beleuchtung« in Adolf Endlers Prosa-Rasereien
- Das magische Wort Kalmus. Sarmatien und das Silbenmaß: die himmlischen Dissonanzen bei Johannes Bobrowski
- Auf der Suche nach einer graueren Sprache. Misstrauen gegenüber dem Schönen: Worte, Bilder und Klänge bei Paul Celan
- Rausch und Ewigkeit. Eine Rede zur Literaturkritik
- Nachweise