
- 332 Seiten
- German
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Briefkultur der Reformationszeit
Über dieses Buch
Die Reformationszeit ist auch eine Hochzeit der Briefkultur. Humanistisch geschulte Autoren treten miteinander in Briefwechsel, beraten theologische und politische Probleme, unterrichten einander über Fragen des täglichen Lebens und bekunden einander Feindschaft und Freundschaft. Erasmus und Johannes Reuchlin, Christoph Scheurl und Martin Luther, Philipp Melanchthon und Matthias Flacius korrespondieren miteinander, lateinisch und griechisch und, wenn es darauf ankommt, auch auf Deutsch. Daneben geht es um die Überlieferung und Sammlung der Briefe – eine bisweilen spannende Geschichte.Die in diesem Buch versammelten Beiträge gehen auf eine wissenschaftliche Tagung der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt zurück, die vom 25. bis 27. Januar 2023 in Wittenberg anlässlich des Ausscheidens des Vorstands und Direktors der Stiftung, Dr. Stefan Rhein, aus dem aktiven Dienst stattfand.Mit Beiträgen von Matthias Dall´Asta, Enno Bünz, Irene Dingel, Thomas Fuchs, Daniel Gehrt, Armin Kohnle, Volker Leppin, Markus Matthias, Matthias Meinhardt, Stefan Michel, Christine Mundhenk, Johannes Schilling, Stefan Weise und Esther P. Wipfler.[Epistolary Culture and the Reformation Period]The Reformation period marks also a peak of epistolary culture. Authors schooled in humanism enter into correspondence with each other, discuss theological and political problems, instruct each other on matters of daily life, and profess enmity and friendship towards each other. Erasmus and Johannes Reuchlin, Christoph Scheurl and Martin Luther, Philipp Melanchthon and Matthias Flacius are in correspondence, in Latin and Greek and, when it matters, also in German. It is also about the transmission and collection of the letters – an at times exciting story.The contributions collected in this book originate from a scientific conference of the Luther Memorials Foundation in Saxony-Anhalt, which took place in Wittenberg from January 25 to 27, 2023, as the chairman and director of the foundation, Dr. Stefan Rhein, resigned from active duty.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter
- „Hanc epistolam, si me amas, conscindes“: Beobachtungen zum Thema Brief und Öffentlichkeit
- Briefsammlungen des 16. Jahrhunderts im Bestand der Universitätsbibliothek Leipzig
- 16.000 Briefe und ihr Mehrwert: Exemplarische Zugänge zum Gesamtnetzwerk der Wittenberger Reformatoren
- Amor musicae – Über die Liebe zur Musik. Martin Luther schreibt einen Brief an Ludwig Senfl
- Friedrich der Weise als Briefschreiber
- Die kompetente Antwort: Beobachtungen zur Tätigkeit des Kursächsischen Hofrats unter der Regierung Kurfürst Johanns (1468–1532) zwischen 1528 und 1532
- Geben und Nehmen: Geschenke und Freundschaftsgaben in Melanchthons Briefwechsel
- „Forsan et haec olim meminisse iuvabit.“: Über Briefe und Zettel als Motive der Porträtkunst im Zeitalter der Reformation
- Von Reuchlin zu Rhodomans Garten: Ein Spaziergang durch die griechische Briefkultur im deutschen Philhellenismus des 16. Jahrhunderts
- Heikle Briefe: Die heimliche Vorbereitung der Reformation Braunschweig-Wolfenbüttels in der Fürstenkorrespondenz 1553–1569
- Wittenberger Freundschaften im Spiegel von Christoph Scheurls Briefbuch
- „Epistola de miseria curatorum seu plebanorum“: Eine anonyme Erfolgsschrift am Vorabend der Reformation
- Der Briefwechsel zwischen Martin Luther und Erasmus von Rotterdam: Eine sprachlich-rhetorische Analyse
- Zwischen Freundschaft und Feindschaft: Spuren des Persönlichen in theologischen Briefen der Reformationszeit
- Laudatio anlässlich der Verabschiedung von Dr. Stefan Rhein als Vorstand und Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt am 30. Januar 2023
- Backmatter