Stille Lasten entstehen aufgrund der Durchbrechung des Grundsatzes der Maßgeblichkeit der Handels- und Steuerbilanz. Die Behandlung von stillen Lasten im Umwandlungssteuerrecht wirft insbesondere mit Blick auf die Zielsetzung des UmwStG diverse rechtliche Fragen auf. Der Autor untersucht den Themenkomplex im Rahmen einer systematischen Gesamtbetrachtung. Zentrales Untersuchungsgegenstand ist die Frage, ob die Buchwertfortführung im Falle eines stillen Lastenüberschusses vom Gesetzgeber gewährt werden sollte bzw. der Buchwert oder der gemeine Wert die absolute Wertuntergrenze des umwandlungsteuerlichen Bewertungswahlrechts darstellt.

- 488 Seiten
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Stille Lasten im Umwandlungssteuerrecht
Über dieses Buch
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- A. Einführung
- I. Problemstellung
- II. Untersuchungsgegenstand und Zielsetzung
- III. Relevanz des Themas und gegenwärtiger Forschungsstand
- IV. Gang der Untersuchung
- B. Stille Lasten im Steuerrecht
- I. Steuerbilanzielle Entstehung stiller Lasten
- II. Steuerliche Einordnung stiller Lasten
- III. Gewinn- bzw. Verlustqualität stiller Reserven und stiller Lasten
- IV. Zusammenfassung
- C. Herleitung der Rechtfertigung der Buchwertfortführung des UmwStG
- I. Steuerneutralität durch Buchwertfortführung als Verkörperung der intersubjektiven Übertragung stiller Reserven und Lasten
- II. Systematik des UmwStG und Suche nach den übergeordneten Anforderungen der umwandlungssteuerrechtlichen Buchwertfortführung
- III. Rechtfertigung der Steuerneutralität im UmwStG
- IV. Zusammenfassung
- D. Abbildung und Auswirkungen stiller Lasten bei innerstaatlichen Umstrukturierungen
- I. Bilanzielle und ökonomische Bedeutung eines die Summe der steuerlichen Buchwerte unterschreitenden gemeinen Werts der Sachgesamtheit
- II. Abbildung stiller Lasten bei Umstrukturierungen zum gemeinen Wert
- III. Aus- und Wechselwirkung der Realisation von stillen Lasten
- IV. Auswirkungen der Versagung der Buchwertfortführung bei einem Überschuss an stillen Lasten
- V. Zusammenfassung
- E. Analyse der Bewertungsuntergrenze im System des UmwStG
- II. Keine Eindeutigkeit durch Rekurs auf die Teilwertbegrenzung im UmwStG 1995
- III. Systematisch-teleologische Untersuchung des umwandlungssteuerlichen Bewertungswahlrechts
- IV. Kontrolle durch verfassungskonforme und richtlinienkonforme Auslegung
- V. Zusammenfassung
- F. Stille Lasten bei österreichischen innerstaatlichen Umgründungen
- I. Einführung in das österreichische Unternehmenssteuerrecht
- II. Entstehung stiller Lasten im österreichischen Steuerrecht
- III. Grundzüge des UmgrStG als sachverhaltsbezogenes Sonderrecht
- IV. Intersubjektive Übertragung eines stillen Lastenüberschusses bei innerstaatlichen Umgründungen
- V. Zusammenfassung
- G. Stille Lasten bei grenzüberschreitenden Umstrukturierungen zwischen Deutschland und Österreich
- I. Grenzüberschreitende Umstrukturierungen im Spannungsfeld zwischen Steuerneutralität und Wahrung der Besteuerungsbefugnisse
- II. Stille Lasten bei Outbound-Umstrukturierungen nach Österreich
- III. Stille Lasten bei Inbound-Umstrukturierungen nach Deutschland
- IV. Zusammenfassung
- H. Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Behandlung stiller Lasten auf Basis des Rechtsvergleichs zwischen UmgrStG und UmwStG
- I. Identifizierte Schwachstellen der Behandlung stiller Lasten im UmwStG
- II. Rechtsvergleich zwischen UmgrStG und UmwStG
- III. Handlungsempfehlung an den Gesetzgeber zur Beseitigung der Schwächen des UmwStG in Bezug auf stille Lasten
- IV. Ausblick: Stärkung des Maßgeblichkeitsgrundsatzes zur Behandlung der Ursache von steuerlichen stillen Lasten
- I. Thesenförmige Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
- Rechtsquellenverzeichnis
- Rechtsprechungsverzeichnis
- Verzeichnis der sonstigen Quellen
- Hinweis zur Zitierweise österreichischer Gerichtsentscheidung
- Stichwortverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
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