
Texte vererben
Über die Freundschaft zwischen Marie de Gournay und Michel de Montaigne
- 290 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
Über dieses Buch
Was geschah mit den unfertigen Texten französischer Autor*innen im 16. und 17. Jahrhundert, wenn sie verstarben? Amalia Witt beleuchtet Fragen des Erbens und Vererbens von Texten anhand der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Autor Montaigne und Marie de Gournay, einer der ersten Herausgeberinnen und Autorinnen der Frühen Neuzeit. Im Zentrum steht dabei das literarische und gesellschaftliche Umfeld Marie de Gournays, die als unverheiratete, alleinlebende und politikinteressierte Frau einen für die damalige Zeit außergewöhnlichen Lebensweg beschritt. Die Analyse zeigt nicht nur das beachtliche kreative Potenzial dieser besonderen Verbindung auf, sondern stellt auch heute noch etablierte hegemoniale Rollenbilder in der Literatur infrage.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- Danksagung
- Erneute Danksagung
- 1. Einführung
- 2. Marie de Gournay und Montaigne (1533–1645)
- 3. Les Essais, Freundschaft und konstruierte Verwandtschaft
- 4. Kulturgeschichtliche Hintergründe konstruierter Verwandtschaft und geistiger Erbschaft
- 5. Der Vater gebiert: Montaigne und Les Essais
- 6. Marie de Gournay, Tochter in und Erbin von Les Essais
- 7. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
- Bibliographie
- Sach‐ und Ortsregister
- Namensregister