Investorenaktivismus
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Investorenaktivismus

Aktien- und kapitalmarktrechtliche Grenzen des Shareholder- und Short-Seller-Aktivismus

  1. 325 Seiten
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Investorenaktivismus

Aktien- und kapitalmarktrechtliche Grenzen des Shareholder- und Short-Seller-Aktivismus

Über dieses Buch

"Heuschrecken" – so wurden Hedgefonds betitelt, 1 die als aktivistisch agierende Aktionäre die deutsche Finanzwelt in Aufruhr versetzten. Ebenso in den Fokus gerückt sind aktivistische Short-Seller, die durch die Veröffentlichung negativer Researchberichte und daraus resultierenden drastischen Kursstürzen für Aufsehen sorgen.Aber stimmt das mediale Negativimage mit der Rechtstatsächlichkeit wirklich überein?Die vorliegende Untersuchung widmet sich diesen Kategorien des Investorenaktivismus. Im Rahmen dessen werden die Erscheinungsformen der beiden Marktphänomene veranschaulicht und die jeweiligen Vorgehensweisen und deren Vereinbarkeit mit aktien- und kapitalmarktrechtlichen Vorschriften analysiert. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit es erforderlich ist, dem Investorenaktivismus Einhalt zu gebieten und ob dies durch die geltenden aktien- und kapitalmarktrechtlichen Vorschriften gelingen kann, oder doch ein Handlungsbedarf des Gesetzgebers besteht.

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Information

Jahr
2024
eBook-ISBN:
9783736969872
ISBN drucken
9783736979871
Auflage
1

Inhaltsverzeichnis

  1. Investorenaktivismus
  2. Aktien- und kapitalmarktrechtliche Grenzen des Shareholder- und Short-Seller-Aktivismus
  3. A. Einleitung
  4. B. Shareholder Activism
  5. I. Begriffserklärung und Problemaufriss
  6. II. Beispiele
  7. 1. Deutsche Börse AG
  8. 2. STADA Arzneimittel AG
  9. 3. Thyssenkrupp
  10. 4. Commerzbank
  11. III. Hintergründe des Shareholder Activism
  12. 1. Globalisierung der Finanzmärkte
  13. 2. Die Zerschlagung der „Deutschland AG“
  14. 3. Veränderung der Aktionärsstruktur
  15. 4. Problem der geringen Hauptversammlungspräsenz
  16. IV. Die Akteure
  17. 1. Traditionelle institutionelle Investoren
  18. 2. Hedgefonds
  19. 3. Private Equity Fonds
  20. 4. Räuberische Aktionäre
  21. 5. Institutionelle Stimmrechtsberater
  22. C. Angriffspunkte und Ziele aktivistischer Aktionäre
  23. I. Operativer Aktivismus
  24. 1. Unterperformance
  25. 2. Kapitalausstattung
  26. 3. Gruppenstruktur
  27. 4. Corporate Governance und Unternehmensführung
  28. II. M&A-Aktivismus
  29. 1. Erhöhung des Übernahmepreises
  30. 2. Abfindungszahlungen im Rahmen nachgelagerter Strukturmaßnahmen
  31. 3. Abfindungszahlungen im Rahmen eines Spruchverfahrens
  32. 4. Beteiligung am Bietervehikel
  33. 5. Mehrfachpositionierungen im Vorfeld von Akquisitionen
  34. 6. Möglichkeit der Einflussnahme durch Stimmrechtsausübung
  35. D.􀀃 Rechte der Aktionäre und informelle Maßnahmen
  36. I. Formelle Rechte aus dem Aktiengesetz
  37. 1. Teilnahmerecht an der Hauptversammlung, § 118 AktG
  38. 2. Rechte der Hauptversammlung, § 119 AktG
  39. 3. Stimmrecht in der Hauptversammlung
  40. 4. Die Rechte aus § 122 Abs. 1, Abs. 2 AktG
  41. 5. Billigung des Vergütungssystems für den Vorstand, §§ 119 Abs.1 Nr. 3, 120a AktG
  42. 6. Gegenanträge von Aktionären, § 126 Abs. 1 AktG
  43. 7. Wahlvorschläge der Aktionäre
  44. 8. Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern, § 101 AktG
  45. 9. Entlastung, § 120 AktG
  46. 10. Vertrauensentzug gegenüber dem Vorstand, § 84 Abs. 3 S. 2 Var. 3 AktG
  47. 11. Antrag auf Abberufung eines Aufsichtsratsmitgliedes, § 103 AktG
  48. 12. Antrag auf gerichtliche Bestellung eines Aufsichtsratsmitgliedes, § 104 AktG
  49. 13. Auskunftsrecht der Aktionäre, § 131 Abs. 1 AktG
  50. 14. Recht auf Bestellung eines Sonderprüfers, § 142 Abs. 2 AktG
  51. 15. Recht auf Bestellung eines besonderen Vertreters, § 147 Abs. 2 AktG.
  52. 16. Klagerechte der Aktionäre
  53. II. Informelle Maßnahmen der aktivistischen Aktionäre
  54. 1. Persönliches Schreiben an das Management
  55. 2. Persönliches Gespräch mit dem Management
  56. 3. Öffentlichkeitswirksame Maßnahmen
  57. 4. Öffentliches Einwerben von Stimmrechtsvollmachten/Aufforderung zu einembestimmten Abstimmverhalten
  58. 5. Wolfsrudeltaktik
  59. III. Zwischenfazit
  60. E. Grenzen der Einflussnahme
  61. I. Treuepflicht und Rechtsmissbrauch
  62. 1. Die aktienrechtliche Treuepflicht
  63. 2. Rechtsmissbrauch
  64. 3. Treuepflichten aktivistischer Aktionäre
  65. 4. Fazit zur Treuepflicht insgesamt
  66. II. Verantwortungsbereiche der Verwaltungsorgane
  67. 1. Rechte und Pflichten des Vorstands
  68. 2. Rechte und Pflichten des Aufsichtsrats
  69. 3. Verschwiegenheitspflicht
  70. III. Aktienrechtliche Gleichbehandlungsgebote
  71. 1. Konfliktlage mit aktivistischen Aktionären
  72. 2. Gleichbehandlungsgebot nach § 53a AktG
  73. 3. Sachliche Rechtfertigung privilegierter Informationserteilung
  74. 4. Erweitertes Auskunftsrecht nach § 131 Abs. 4 AktG
  75. 5. Fazit
  76. IV. Weitergabe insiderrechtlich relevanter Informationen durch den Vorstand anaktivistische Aktionäre
  77. 1. Allgemeines
  78. 2. Informationsweitergabe an aktivistische Aktionäre
  79. V. Aktienrechtliches Schädigungsverbot, § 117 AktG
  80. 1. Benutzung des Einflusses auf die Gesellschaft
  81. 2. Schaden
  82. 3. Rechtswidrigkeit
  83. 4. Vorsatz
  84. 5. Fazit
  85. VI. Haftung wegen faktischer Geschäftsführung, § 93 Abs. 2 AktG
  86. 1. Voraussetzungen
  87. 2. Bedeutung für aktivistische Aktionäre
  88. VII. Konzernrechtliche Schranken
  89. VIII. Anfechtbarkeit von Hauptversammlungsbeschlüssen nach § 243 Abs. 2 AktG
  90. IX. Sittenwidrige Schädigung, § 826 BGB
  91. X. Zwischenfazit
  92. XI. Transparenz und Meldepflichten
  93. 1. § 134b AktG
  94. 2. Beteiligungspublizität nach §§ 33, 38 WpHG
  95. 3. Mitteilungspflichten nach § 20 AktG und § 35 WpÜG
  96. 4. Aktienregister, § 67 Abs. 1 S. 2 AktG
  97. 5. Mitteilungspflicht nach § 43 WpHG
  98. 6. Acting in Concert, § 34 Abs. 2 WpHG
  99. 7. Zurechnung gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 6 WpHG
  100. XII. Das Insiderrecht als kapitalmarktrechtliche Grenze
  101. 1. Verbot des Insidergeschäfts und der unrechtmäßigen Offenlegung von Insiderinformationen,Art. 14 MAR
  102. 2. Fallkonstellationen mit aktivistischen Aktionären
  103. 3. Zwischenfazit
  104. XIII. Bewertung
  105. F. Short-Seller-Aktivismus
  106. I. Darstellung
  107. II. Angriffspunkte/Auswahlkriterien
  108. 1. Aktienkurs und Handelsvolumen
  109. 2. Rechnungslegung und Finanzkennzahlen
  110. 3. Geschäftsmodell und Gesellschaftsstruktur
  111. 4. Aktionärsstruktur
  112. 5. Corporate Governance
  113. 7. Wirtschaftliches Umfeld
  114. III. Beispiele
  115. 1. Ströer SE&Co KGaA
  116. 2. Beispiel Aurelius
  117. 3. Beispiel ProSiebenSat1 Media SE
  118. 4. Beispiel Wirecard
  119. VI. Grenzen des Short-Seller-Aktivismus
  120. 1. Aktienrechtliche Grenzen
  121. 2. Kapitalmarktrechtliche Schranken
  122. 3. Bewertung Short-Seller-Aktivismus
  123. G. Prävention und Reaktion
  124. I. Präventive Maßnahmen
  125. 1. Analyse der eigenen Gesellschaft
  126. 2. Außendarstellung der Gesellschaft und Investor Relations
  127. 3. Schulung von Mitarbeitern
  128. 4. Analyse von Handelsbewegungen
  129. 5. Satzungsgestaltung
  130. 6. Defense Team/Defense Manual
  131. II. Repressive Maßnahmen
  132. 1. Im Falle des Shareholder Activism
  133. 2. Im Falle des Short-Seller-Aktivismus
  134. H. Abschließende Betrachtung und Fazit
  135. Literaturverzeichnis
  136. Sonstige Quellen
  137. Abkürzungsverzeichnis