
Welches Wissen (und welche Wissenschaft) braucht die Politik?
Herausforderungen wissensbasierter Demokratie
- 221 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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Welches Wissen (und welche Wissenschaft) braucht die Politik?
Herausforderungen wissensbasierter Demokratie
Über dieses Buch
Unter Krisenbedingungen wird das Wechselverhältnis von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik auf besondere Weise herausgefordert. Die Dringlichkeit und Tragweite politischen Handelns, etwa mit Blick auf Infektionsschutz und Sicherung des Gesundheitssystems in der Covid-19-Pandemie, hat die Frage, welches Wissen politisch handlungsleitend sein soll, noch einmal verschärft. Insbesondere das Paradigma evidenzbasierter Politik (EPB) stellt dabei einen Kristallisationspunkt dar, anhand dessen die Grenzen eines verengten Begriffs tragfähigen Wissens ebenso deutlich werden wie die Gefahr eines verkürzten Verständnisses von Politik.
Ziel des Bandes ist, das aufgezeigte Spannungsfeld in seinen verschiedenen Dimensionen zu beleuchten und (1) aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen wissenschaftliches Wissen einen Beitrag zu guter demokratischer Politik leisten kann, (2) welche Verantwortung der Wissenschaft für die Bildung einer kompetenten Öffentlichkeit zukommt und (3) zu fragen, wie demokratische Gesellschaften aufgestellt sein bzw. sich transformieren müssen, um diese Art selbstreflexiver kooperativer Problemlösung betreiben zu können.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Title Page
- Copyright
- Contents
- Einleitung
- Evidenz, Wissenschaft, Politik. Über die Gefahr von Kollektivsingularen
- Evidenzbasierte Medizin – Blaupause für Evidenzbasierte Gesundheitspolitik?
- „Jetzt sollen sie aber wirklich mal wieder auf uns hören“ – Selbstbilder und Zukunftsvisionen von Public-Health- Wissenschaftler:innen im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik während der COVID-19 Pandemie
- Öffentliche Meinungsbildung in Zeiten der Corona-Pandemie – Gefangen zwischen Rationalisierung und Radikalisierung?
- „Unzureichende Datenlage“ – Wissenschaftliche Politikberatung in der Corona-Pandemie am Beispiel der Ad-hoc-Stellungnahmen der Leopoldina
- Jenseits der Deliberation – Eine differenztheoretische Konzeption evidenzbasierter Politik
- Repolitisierung des Journalismus als Antwort auf die Herausforderungen wissensbasierter Demokratie – Eine pragmatistische Perspektive
- ‚Fast Evidence‘ in Zeiten post-normaler Wissenschaftskommunikation – die Berliner Viruslaststudie
- „Wissenschaftliche Evidenz allein löst keine politischen Probleme. Von dieser Idee müssen wir uns verabschieden“. Ein Interview mit Ruth Müller und Christian Apfelbacher
- Autorinnen und Autoren