Auf der Suche nach dem Nirgendwo
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Auf der Suche nach dem Nirgendwo

Genese, Geschichte und Grenzen der Utopie

  1. 302 Seiten
  2. German
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  4. Über iOS und Android verfügbar
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Auf der Suche nach dem Nirgendwo

Genese, Geschichte und Grenzen der Utopie

Über dieses Buch

Wer ist der wahre Schöpfer des Utopiebegriffs? Lassen sich Utopien als Gedankenexperimente verstehen? Und wie erklärt sich die erstaunliche Konstanz utopischer Bilderwelten und allegorischer Motive? Sind Utopien stets literarische Erzählungen von Idealstaaten? Was verbindet und was unterscheidet Paradiesvorstellungen von der Utopie? Warum wurde die Utopie zu einer Idee der Zukunft? Und weshalb wandelte sich die Hoffnung auf bessere Welten irgendwann zu einem warnenden Blick auf künftige Schrecken? Thomas Schölderle greift in diesem Buch Grundsatzfragen der Utopieforschung auf, die sich auf die Entstehung und Geschichte der Utopie sowie auf ihre begrifflichen Grenzen richten. Auf diese Weise entsteht das Porträt einer schillernden Denktradition, die weit mehr ist als eine Ansammlung naiver Wunschbilder oder gar Stichwortgeber des modernen Totalitarismus im 20. Jahrhundert.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Inhalt
  2. Einführung
  3. Genese des Nirgendwo: Entstehungskontext und Interpretation eines Prototyps
  4. I. Thomas Morus’ Utopia: Das Idealstaatsmotiv und seine ironische Brechung im Gedankenexperiment
  5. II. Wer erfand den Utopiebegriff? Thomas Morus und die Rolle seiner Herausgeber
  6. III. »Mehr als die Hälfte meiner Seele«: Morus, Erasmus und das Interpretationspotenzial einer Freundschaft
  7. Geschichte des Nirgendwo: Bilder und Wandlungen eines Genres
  8. IV. Ikonografie der Utopie: Bilderwelten und ihr Symbolgehalt imutopischen Diskurs der Frühen Neuzeit
  9. V. Als die Utopie die Zukunft entdeckte: Ursachen und Folgen eines Paradigmenwechsels
  10. VI. Dystopie als Utopie: Ein Subgenre als politisches Frühwarnsystem
  11. Grenzen des Nirgendwo: Begriff, Methode und Funktionder Utopie
  12. VII. Idealstaat oder Gedankenexperiment? Zur Konzeptualisierung der Begriffe im Kontext von Staatsdiskurs und Utopieforschung
  13. VIII. Paradies und Utopie: Von Himmel und Hölle auf Erden?
  14. IX. »Was wäre, wenn … ?« Utopien als soziale Gedankenexperimente
  15. X. Zwischen Stiefkind, Feindbild und Methodenkonzept: Zum Utopiebegriff in der politischen Bildung
  16. Bibliografie
  17. Druckhinweise