Gedächtnis und Geschlecht
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Gedächtnis und Geschlecht

Deutungsmuster in Darstellungen des nationalsozialistischen Genozids

  1. 426 Seiten
  2. German
  3. PDF
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Gedächtnis und Geschlecht

Deutungsmuster in Darstellungen des nationalsozialistischen Genozids

Über dieses Buch

In der Debatte um das »kulturelle Gedächtnis« wird die Geschlechterdifferenz kaum berücksichtigt. Doch ob Denkmäler, Filme, Autobiografien oder Gedenkfeiern: Wie die Beiträge des Bandes zeigen, spielen Vorstellungen von »männlich« und »weiblich« in der Rezeption des Nationalsozialismus und den Konstruktionen nationaler Identitäten nach 1945 eine zentrale Rolle.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhalt
  2. Vorwort
  3. Soziales Gedächtnis und Geschlechterdifferenz – Eine Einführung – Silke Wenk und Insa Eschebach
  4. Verleugnungen
  5. Tabu Lagerbordell – Vom Umgang mit der Zwangsprostitutionnach 1945 – Christl Wickert
  6. Die Un/Möglichkeit antifaschistischer Heldinnen – Die »Ravensbrücker Ballade« von 1961 – Christa Schikorra
  7. Die verlorene Unschuld des Gedächtnisses – Soziale Amnesie in Holland und sexuelle Gewaltim Zweiten Weltkrieg – Jolande Withuis
  8. Das Geschlecht des Schweigens – Israelischer Zionismus und die Shoah – Ronit Lentin
  9. Sakralisierungen
  10. Heilige Stätte – imaginierte Gemeinschaft – Geschlechtsspezifische Dramaturgien im Gedenken – Insa Eschebach
  11. Christliche Legenden der Versöhnung – Edith Stein, Maximilian Kolbe und die Ravensbrücker Ordensschwestern – Constanze Jaiser
  12. Die Bildformel Pietà – Religiös tradierte Geschlechterbilder in Symbolisierungen des Nationalsozialismus – Susanne Lanwerd
  13. »Live« vom Soldatenfriedhof – Anne Frank und die Inszenierung des Bitburg-Besuchs von Ronald Reagan – Isabelle Freda
  14. Sexualisierungen
  15. Täter-Fotografien in der Kunst nach dem Holocaust – Geschlecht als ein Idiom der Erinnerung – Marianne Hirsch
  16. Von der »Umkehr aller Weiblichkeit« – Charakterbilder einer KZ-Aufseherin – Julia Duesterberg
  17. Der Bann eines Bildes – Ilse Koch, die »Kommandeuse von Buchenwald« – Alexandra Przyrembel
  18. Rhetoriken der Pornografisierung – Rahmungen des Blicks auf die NS-Verbrechen – Silke Wenk
  19. Verschiebungen
  20. Opfer, Störenfriede und Überlebende – Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung jüdischer Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland – Atina Grossmann
  21. Transformationen im Laufe der Zeit – Re-Präsentationen des Holocaust in Zeugnissen der Überlebenden – Irith Dublon-Knebel
  22. Mütter und Kämpferinnen – Geschlechterbilder in israelischen Shoah-Denkmälern – Judith Tydor Baumel
  23. Feminisierte Trauer und aufgerichtete Helden – Figürliche Denkmäler der frühen Nachkriegszeit in Deutschland und Österreich – Kathrin Hoffmann-Curtius
  24. Die Wiederkehr des Künstler-Helden – Jochen Gerz im »Duell mit der Verdrängung« – Corinna Tomberger
  25. Autorinnen und Herausgeberinnen
  26. Abbildungsnachweise