Über inklusive Prozesse in der kulturellen Bildung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Schüler*innen mit Komplexer Behinderung und ohne Komplexe Behinderung – eine mehrperspektivische Untersuchung
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Über inklusive Prozesse in der kulturellen Bildung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Schüler*innen mit Komplexer Behinderung und ohne Komplexe Behinderung – eine mehrperspektivische Untersuchung

  1. 425 Seiten
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Über inklusive Prozesse in der kulturellen Bildung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Schüler*innen mit Komplexer Behinderung und ohne Komplexe Behinderung – eine mehrperspektivische Untersuchung

Über dieses Buch

Diese Arbeit möchte bestimmten Ansätzen nachgehen und untersuchen, ob und wie Schüler*innen mit Komplexer Behinderung und ohne Komplexe Behinderung imdeutschen Schulsystem gemeinsam im Rahmen eines Theaterprojektes agieren und ggf. inklusive Prozesse gestalten können. Um Erkenntnisse und Daten dieses noch weitgehend unerforschten Feldes zu generieren, werden mit einem qualitativ ausgerichteten, mehrperspektivischen Forschungszugang eines Praxisprojektes im SchulkontextGelingensbedingungen für eine inklusive Zusammenarbeit erhoben. Zum einen wird, induktiv ausgerichtet, auf die Perspektiven aller beteiligten Akteur*innen des Praxisprojektes eingegangen; zum anderen werden aus der Beobachter*innenperspektive die Gelingensbedingungen und Eindrücke des Projektes untersucht, bevor diese Ergebnissedurch die deduktive Perspektive und Theorie einer Inklusiven Didaktik (Reich 2014), samt Bausteinen einer Inklusiven Didaktik, betrachtet werden. Dies soll neben den Erkenntnissen von Voraussetzungen und Gelingensbedingungen für eine inklusive Zusammenarbeit mit Schüler*innen mit Komplexer Behinderung und mit Lernenden ohne Komplexe Behinderung Erkenntnisse darüber aufzeigen, ob und wie diese Arbeitsweisen einer Inklusiven Didaktik zugeordnet werden können; zudem sollen fehlende Faktoren im Schulprojekt aus dieser Theorie heraus beleuchtet werden. Im Anschlusskönnen die Erkenntnisse aus beiden Untersuchungszugängen zusammengeführt werden, um die zentralen Aussagen der Erhebung zusammenfassend darzustellen und Schlüsse für eine inklusive Schulentwicklung zu ziehen. Diese Erkenntnisse können als Fundament für weitere, auch quantitative ausgerichtete Forschungszugänge und Erkenntnisse dienen, um gelingende Bildungswege für Lernende mit KomplexerBehinderung und ohne komplexe Behinderung im schulischen Prozess zu untersuchen.

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Information

Jahr
2024
eBook-ISBN:
9783689529543
Auflage
0

Inhaltsverzeichnis

  1. I. Einleitung
  2. 1 Forschungsfrage
  3. 2 Aufbau der Arbeit
  4. II Forschungsstand und theoretische Grundlagen
  5. 1 Studienlage: eine Übersicht
  6. 1.1 Studien mit dem Fokus auf Inklusion und inklusive Prozesse
  7. 1.2 Studien zur (kindlichen) Sprachentwicklung
  8. 1.3 Studien mit dem Fokus auf sozial-emotionale und kreative Kompetenzen
  9. 1.4 Studie zur Wirksamkeit von Theaterspiel in der Schule, untersucht anhand vonfünf EU-Lissabon-Bildungsstrategien
  10. 1.5 Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstands
  11. 2 Zentrale Grundbegriffe der Untersuchung
  12. 2.1 Kulturbegriff, Kunst und kulturelle Bildung
  13. 2.2 Sichtweise auf die Konstrukte „Behinderung“ & „Komplexe Behinderung“
  14. 2.3 Inklusion, inklusive Prozesse und inklusive Didaktik
  15. III Forschungsmethodisches Vorgehen
  16. 1 Begründung des forschungsmethodischen Vorgehens
  17. 2 Datenerhebung mit qualitativ ausgerichteten Datenerhebungsmethoden
  18. 2.1 Datenerhebung und Zugang zum Feld
  19. 2.2 Vorgehen der Datenerhebung: ein Überblick
  20. 3 Datenauswertung
  21. 3.1 Vorgehen in der Datenauswertung: ein Überblick
  22. 3.2 Einsatz der „qualitativen Inhaltsanalyse“
  23. 3.3 Darstellung spezifischer, inhaltsanalytischer und methodenangemessener Gütekriterien
  24. IV Ergebnisse
  25. 1 Auswertung: Induktive Kategorien
  26. 1.1 Perspektive der erwachsenen Akteur*innen
  27. 1.2 Perspektive der Schüler*innen
  28. 1.3 Beobachter*innenperspektive: Feldbeobachtung und Videographie
  29. 1.4 Auswertung: Fragebögen
  30. 2 Auswertung: Deduktive Kategorien
  31. 2.1 Deduktive Auswertung: Inklusive Didaktik nach Kersten Reich
  32. 2.2 Beziehungen und Teams
  33. 2.3 Demokratische und Chancengerechte Schule
  34. 2.4 Förderliche Lernumgebung
  35. 2.5 Eine Schule in der Lebenswelt
  36. 2.6 Zusammenfassung: Wichtige Erkenntnisse für die Untersuchung der deduktivenAuswertung
  37. V Zusammenfassende Betrachtung, Diskussion der Ergebnisse: Ausblick fürdie inklusive Schulpraxis
  38. 1 Zusammenführung der Ergebnisse
  39. 1.1 Neue Strukturen ermöglichen
  40. 1.2 Hohe Zufriedenheit in der gemeinsamen Zusammenarbeit
  41. 1.3 Neue Kontakterfahrungen gestalten
  42. 1.4 Ästhetische Erfahrungen und inklusive Prozesse gestalten
  43. 1.5 Entwicklung einer gleichberechtigten Kontaktkultur zwischen Schüler*innen mitKomplexer Behinderung und ohne Komplexe Behinderung
  44. 1.6 Umgang mit möglichen Herausforderungen
  45. 2 Diskussion der Ergebnisse
  46. 2.1 Diskussion der Ergebnisse im Hinblick auf zukünftige schulische Entwicklungen
  47. 2.1 Diskussion der Ergebnisse im Hinblick auf zukünftige schulische Entwicklungen
  48. 2.2 Diskussion der Ergebnisse im Hinblick auf weitere Untersuchungen
  49. 2.3 Diskussion der Ergebnisse im Hinblick auf die Methodenreflexion
  50. VI Literaturverzeichnis
  51. VII Abbildungsverzeichnis
  52. VIII Tabellenverzeichnis
  53. IX Abkürzungsverzeichnis