Gedächtnis
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Gedächtnis

Streifzüge, Reflektionen, Bilder

  1. 244 Seiten
  2. German
  3. PDF
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Gedächtnis

Streifzüge, Reflektionen, Bilder

Über dieses Buch

Was ist das Gedächtnis? Das Buch vereint die Perspektiven von WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen, die sich selbst, die Gesellschaft und die ganze Welt in den Kontext ihrer Geschichte stellen.Gedächtnis ist ein Wort der Alltagssprache, aber auch vieler Fachsprachen. Psychologie, Hirnforschung und Psychiatrie befassen sich mit dem Gedächtnis, dessen Störanfälligkeit uns heute mehr denn je herausfordert. Aber nicht nur Individuen, auch Gesellschaften haben ein Gedächtnis, sie sind Produkt ihrer Geschichte, die stets präsent und wirksam ist. Auch der Verlust des kollektiven Gedächtnisses zieht tiefgreifende Störungen nach sich, die unsere Verortung und Verankerung in der Welt bedrohen. Und schließlich haben auch Tiere und Pflanzen ihre individuelle und evolutive Geschichte, ja sogar die Erde und das Weltall. Haben auch sie ein Gedächtnis oder verkörpern sie dieses? Sicher ist: Es gibt nicht ›das‹ Gedächtnis. Je genauer wir hinschauen, umso weniger nähern wir uns einer einheitlichen, allen Aspekten gerecht werdenden Definition. Dieses Buch versucht Antworten zu geben, indem es verschiedene Menschen mit ihren jeweiligen Perspektiven zu Wort, Bild und Klang kommen lässt. Ob Archäologe oder Gedächtnisforscherin, Sprachwissenschaftler oder Philosophin, Astronom oder Geographin, Theologe oder Schriftstellerin – jeder und jede hat eine individuelle, von Herkunft, Wissen, gesellschaftlicher Rolle und eigenen Erfahrungen geprägte Perspektive auf das, was wir Gedächtnis nennen.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Umschlag
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Einleitung
  6. Tobias Bulang: gedenken – gadâcht – gedæchtnus. Sprachgeschichtliche Überlegungen
  7. Ulrike Draesner: Das fremde Gedächtnis
  8. Ekkehard Felder: Das Gedächtnis zeigt sich in (s)einer sprachlichen Ordnung. Sprechen und Erinnern zwischen Herrschaft und Anarchie
  9. Matthias Bartelmann: Zeit und Gedächtnis aus physikalischer Sicht
  10. Norbert Christlieb: Das chemische Gedächtnis der Sterne
  11. Norbert Frank: Das Gedächtnis der Erde
  12. Philipp Stoellger: Was bleibt, wenn man alles vergessen hat. Verkörpertes Gedächtnis in theologischer Perspektive
  13. Sensing: … das Archiv. Brigitte Oleschinski: Drei Windstöße (Video I – III) | Peer Trilcke: Klimamaschine (windig, toxisch)
  14. Thomas Fuchs: Das Gedächtnis ist kein Speicher
  15. Stefan Schneider: Gedankengänge sind Wege, die unsere Gedanken GEHEN!
  16. Magnus Schlette: Gedächtnis und Freiheit
  17. Andreas Draguhn: Von Klotzaugen und Wachstafeln
  18. Peter Kirsch: H. M., das Gehirn und die verschiedenen Arten des Gedächtnisses
  19. Hans Förstl: Von Augustin und Alzheimer zu Engramm und Epigenetik (via Ernst Haeckel)
  20. Andreas Kruse: Biografisches Gedächtnis im hohen Alter
  21. Judith Kuckart: Die Stimmung der Bäume
  22. Karen Nolte: Geschichte der Demenz-Pflege
  23. Angela Rinn: Das Paradiesgärtlein in der Stadt. Eine praktisch-theologische Perspektive
  24. Joachim Küchenhoff: Die unabgegoltene Vergangenheit und ihre Einschreibungen
  25. Kathrin Yen • Svenja Taubner: Gewalt nicht vergessen. Traumagedächtnis aus forensischer und psychologischer Sicht
  26. Henry Keazor: Kunst und Gedächtnis. Oder: Mnemosyne: Göttin des Gedächtnisses, Mutter der Musen
  27. Hannah Monyer: Das kleine Thema bei Marcel Proust. Was unser Gedächtnis beim Musikhören leistet
  28. Matthias Attig: Musik als artifizielles Gedächtnis
  29. Christiane Wiesenfeldt: Robert Schumann: »Erinnerung« (4. November 1847)
  30. Ralph Dutli: Das Roman-Gedächtnis (oder: Das Wachs im Ohr der Wale)
  31. Vera Nünning: Kollektives Gedächtnis. Formen kultureller Erinnerung in Julian Barnes’ Roman ›England, England‹ (1998)
  32. Thomas Meier: Erinnerungen brauchen Orte, oder?
  33. Lutz Seiler: Spaziergänge im Niemandsland
  34. Sabine Scho: Gruppenbild // der Schwesternhelferinnen
  35. Ulrike Gerhard: »Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum«. Das Zuhause als Erinnerungsort der Stadt
  36. Elke Gryglewski: Erinnerung an den Nationalsozialismus in einer vielfältigen Gesellschaft
  37. Katja Patzel-Mattern: »Das muss immer wieder thematisiert werden«. Gedenken an lesbische Opfer des Nationalsozialismus
  38. Friederike Reents • Ali Moraly: Eingedenk der Judenvernichtung
  39. Karen Joisten: Von Eingeschriebenem. Vom Ändern. Vom Verheimen
  40. Henry Keazor: Bilder für das Gedächtnis
  41. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren