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Über dieses Buch
Die Erforschung der Holocaustliteratur hat Hochkonjunktur. Was aber ist unter dem Begriff eigentlich zu verstehen? Wo ist seine Verwendung sinnvoll, wo stot sie an Grenzen? Bislang wurde der Terminus weitgehend unreflektiert benutzt, Versuche einer Konzeptualisierung haben in Literatur- und Kulturwissenschaft kaum stattgefunden. Insofern beschreitet der vorliegende Band neue Wege. Die Beitrge lassen anhand unterschiedlicher methodischer Nherungen und auf der Grundlage exemplarischen Textmaterials ein umfassendes Bild von der Reichweite und den Grenzen des Begriffs Holocaustliteratur als eines literaturwissenschaftlichen Konzepts entstehen. Dabei wird hinterfragt, wo Funktionalitt und Sinnhaftigkeit einer solchen Begrifflichkeit, insbesondere mit Blick auf immer neue und in der zeitgenssischen Literatur vielfltiger werdende Formen der Auseinandersetzung mit dem Genozid, zu verorten sind. Die Beitrge bringen eine wichtige Erkenntnis klar zum Vorschein: Die literaturwissenschaftliche Erforschung der Holocaustliteratur kommt ohne przise Definition ihres Untersuchungsgegenstandes nicht aus, doch impliziert eine solche Definition keineswegs, dass es sich dabei um ein starres System handelt. Vielmehr erweist sich die Holocaustliteratur als ein in all seinen strukturellen wie funktionalen Facetten vernderliches Phnomen der Literatur- und Kulturgeschichte, das aufgrund seiner thematischen Breite und der Vielfalt sthetischer Gestaltungsmglichkeiten zu immer neuen Lektren und Relektren einldt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Inhalt
- Das Konzept „Holocaustliteratur“: theoretische Zugriffe
- Holocaustliteratur: Überlegungen zu einem umstrittenen literaturwissenschaftlichen Konzept
- Holocaustliteratur und Authentizität: Einige Überlegungen zu einem schwierigen Verhältnis
- Holocaustliteratur als literarisches Paradigma
- Reichweite und Grenzen des Konzepts: Fallbeispiele
- Wider das Überlebenden-Narrativ. Für einen neuen Umgang mit Literatur jüdischer Provenienz
- Auschwitz Café von Dragan Radulović vs. Café Auschwitz von Dirk Brauns: Überlegungen zur Reichweite des Begriffs der Holocaustliteratur
- Die gebrauchte Shoah: Zu Maxim Billers Erzählung Harlem Holocaust