Die Pandemiepolitik der letzten zweieinhalb Jahre ist nicht spurlos an der Gesellschaft vorbeigegangen. So gehören Lockdown, 2G-/3G-Regeln, Masken- und Impfpflichten mittlerweile ebenso zum allgemeinen Wortschatz wie die zur Abwertung von Maßnahmenkritikern verwendeten Begriffe Covidiot, Coronaleugner, Impfgegner oder Schwurbler. Kritik entzündete sich vor allem an der Frage: Welche Freiheitseingriffe sind zum Schutz vor COVID-19 verhältnismäßig? Der Band greift diese Frage auf und beleuchtet, wie sich der Stellenwert individueller Freiheitsrechte durch die ergriffenen Coronamaßnahmen verändert hat. Die Autorinnen und Autoren analysieren die Auswirkungen der Pandemiepolitik auf Wissenschaft, Demokratie und Gesellschaft. Und sie geben wichtige Denkanstöße zur Aufarbeitung der Pandemiepolitik, die Voraussetzung für eine dringend notwendige Versöhnung ist.Mit Beiträgen von: Rainer Baule, Klaus Buchenau, Jan Dochhorn, Ole Döring, Michael Esfeld, Matthias Fechner, Agnes Imhof, Sandra Kostner, Boris Kotchoubey, Axel Bernd Kunze, Salvatore Lavecchia, Christian Lehmann, Tanya Lieske, Gerd Morgenthaler, Henning Nörenberg, Robert Obermaier und Markus Riedenauer.

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Über dieses Buch
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Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Von Freiheit und Versöhnung
- Freiheit und Wissenschaft
- Von „Wissenschaft und Religion“ und „Wissenschaft gegen Religion“ zu „Wissenschaft als Religion“
- Wissenschaft als Hebammenkunst. Bilder der Freiheit
- Die sokratische Mäeutik. Ein Auszug aus Platons Dialog Theaitetos.
- Vom Mythos der wissensbasierten Gesellschaft
- Wissenschaft zwischen Freiheit und Politik
- Entscheidungen unter Ungewissheit: Worst-Case-Denken und die Folgen
- Verschobene Debatten. Zu den Diskursen der Coronajahre
- Solidarität und Menschenwürde. Autoritarismus entlarvt sich durch sein Menschenbild
- Erst Flöte spielen, dann das Rad erfinden
- Wie kommen wir vor die Welle? Zur Urteils- und Handlungsfähigkeit von Demokratie unter Bedingungen einer infodemischen Symptomatik
- Droht ein gesellschaftliches Long Covid?
- Die Spaltung der Gesellschaft in Zeiten von COVID-19. Worin sie besteht und wo Ansätze zu ihrer Überwindung liegen
- Raskol – Spaltung auf Russisch. Corona im Spiegel eines historischen Beispiels
- Der Streit um die Coronamaßnahmen als Gelegenheit zu Demokratieerfahrungen und Neuentdeckungen am christlichen Glauben
- Was die Coronakrise mit Bürgerlichkeit und Bildung zu tun hat
- Monofokalität. Warum Gesellschaften weiter denken müssen
- Autorinnen und Autoren