Der Regisseur David Lynch ist beruchtigt fur Filme, die schwer bis gar nicht verstandlich sind und jedweder Logik fern, ja surreal' zu sein scheinen. Doch worin liegt diese Surrealitat begrundet? Im Anschluss an Ansatze der neueren Erzahltheorie spurt Monta Alaine dem Surrealen in Lynchs moglich-unmoglichen fillmischen Welten nach. Sie stellt Lynchs Filme Lost Highway, Mulholland Drive und Inland Empire in den Kontext einer Surrealismus-Forschung, die von einem surreal[istisch]en Stil. lmischen Erzahlens ausgeht, der in Filmen wie Luis Bunuels und Salvador Dalis Un Chien Andalou seinen Ursprung fand, nicht aber in konsequenter Weiterfuhrung des Surrealismus im Sinne einer ganzheitlichen revolutionaren Bewegung steht. Untersucht werden besonders pragnante Stellen hinsichtlich surrealisierender asthetischer Verfahren, ferner die Selbstreflexivitat der Filme als surreales Stilmittel. Abschlieend erfolgt eine Diskussion der wechselseitigen Beeinflussung von Lynchs Filmen und seinem sonstigen kunstlerischen Schaffen.

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Über dieses Buch
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Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- 1. Einführung: Surreales Erzählen – eine Begriffsannäherung
- 2. Lost Highway, Mulholland Drive und Inland Empire als Vexierbilder des Unbewussten?
- 3. „Surreales Erzählen“ bei David Lynch - (Im)possible Worlds
- 4. Film – Kunst – Werk: Zur Narration, Rück- und Selbstbezüglichkeit sowie Intermedialität von Lynchs Kunst und Filmen
- 5. Fazit
- Anhang
- Literaturverzeichnis
- Impressum
- ibidem-Verlag