Mit ihrem Buch Frauen und die Scharia"e; untersucht die Schweizer Politologin Elham Manea die Auswirkungen des Rechtspluralismus auf Menschen- und insbesondere Frauenrechte. Dabei zeigt sie am Beispiel Grobritanniens, wie die Scharia mit dem Anwachsen des muslimischen Bevolkerungsteils zunehmend als Parallelrecht Anwendung findet, unterstutzt und befordert durch staatliche Stellen. Das Modell Grobritanniens gilt in der Diskussion um religiose Minderheiten und die Frage, ob Recht und Rechtsprechung des Islam teilweise in die bestehenden Rechtssysteme integriert werden sollten, die in vielen europaischen Landern gefuhrt wird, als Vorbild. Die Autorin zeigt anhand vieler Beispiele aus eigener Feldforschung auf, wie Sharia Councils"e; im Vereinigten Knigreich v.a. muslimische Frauen und Mdchen von den Rechten ausschlieen, die ihnen nach britischem Recht eigentlich zustehen. Eindrucksvoll belegt Manea, dass Rechtspluralismus nicht zum Schutz von Minderheiten beitrgt, sondern vielmehr die Schwchsten in den Minderheitengruppen benachteiligt, sie sogar gefhrden und ihrer Grundrechte berauben kann.

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Über dieses Buch
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Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Die Autorin
- Danksagungen
- Einführung in die Debatte
- Kapitel 1 Eine kritische Überprüfung des essentialistischen Paradigmas
- Kapitel 2 Islamisches Recht im Westen: Der Fall Großbritannien
- Kapitel 3 Rechtspluralismus in der Praxis
- Kapitel 4 Islamisches Recht und Menschenrechtezwischen Theorie und Realität:Großbritannien als Vorzeigebeispiel
- Kapitel 5 Islamismus und islamisches Recht im Westen: Das Offensichtliche aussprechen? Großbritannien als Beispiel
- Kapitel 6 Verortung der Debatte in der Realität von Frauen: Scharia-Recht – angefochten
- Fazit: Zeit für einen Paradigmenwechsel Ein folgenorientierter Ansatz für Menschenrechte und Menschenwürde
- Epilog
- Impressum
- ibidem-Verlag