Menschen mit vielen Sozialbeziehungen sind gesunder und erfolgreicher als Menschen mit wenigen. Was heit das aber fur Arbeitnehmer? Sind Arbeitnehmer mit einen guten Verhaltnis zu ihren Kollegen, Vorgesetzten und zu ihrem Betrieb auch gesunder und erfolgreicher als Arbeitnehmer mit weniger guten Sozialbeziehungen? Anhand empirischer Daten vornehmlich aus Industrieunternehmen untersucht Max Ueberle die Auswirkungen verschiedener Formen von Sozialkapital auf die Produktivitat von Arbeitsgruppen - und kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Die Ausstattung mit Sozialkapital hat einen deutlich messbaren Einfluss auf die Leistung von Arbeitsgruppen, selbst bei weitgehend vorgegebenen Tatigkeitsinhalten in der industriellen Guterherstellung. Angesichts der in vielen Bereichen ausgereizten technischen Entwicklungsmglichkeiten ist das Sozialkapital somit ein Produktivittsfaktor, in dem eine deutlich hohe Innovationsrendite fr Investitionen zu erwarten ist. Gerade angesichts drohender und eingetretener Qualifikationsengpsse auf dem Arbeitsmarkt wird die Ausstattung mit Sozialkapital so zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil.

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Über dieses Buch
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Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Sozialkapital
- 3 Arbeitsdefinition Sozialkapital
- 4 Sozialepidemiologie des Sozialkapitals
- 5 Aktualität der Fragestellung
- 6 Ökonomie von Sozialkapital im Betrieb
- 7 Empirische Untersuchung
- 8 Mitarbeiterbefragung
- 9 Erfolgsmessung in Betrieben
- 10 Datenanalyse
- 11 Abschätzung monetärer Effekte
- 12 Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf
- 13 Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
- Anhang: Fragebogen ProSoB
- Endnoten
- Reihe
- Impressum