In diesem Band sind authentische Schicksale zusammengetragen: Vakhtang Kipiani legt eine faszinierende Sammlung von Berichten uber zerstorte Traume, zerrissene Familien, Tote, Ermordete, Folter, Grausamkeit und Deportation in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in der Ukraine vor - Tatsachenberichte, die so noch nie auf Deutsch zu lesen oder zu horen waren. In Augenzeugenberichten erfahren wir von Ukrainern, die nacheinander in unterschiedlichen Armeen als Soldat rekrutiert wurden, von Deportierten, von Zwangsarbeitslagern - von Schicksalen, die uns ergreifen und nicht mehr loslassen.

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Über dieses Buch
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Inhaltsverzeichnis
- Inhalt
- Die Wahrheit des Krieges
- Der Krieg begann für meine Familie
- Wie mein Urgroßvater in Charkiw das Dritte Reich ausbaute
- Während der Trennung durch den Krieg haben Oma und Opa sich 250 Briefe geschrieben
- „Die Infanterie lief zurück, doch wir waren schon an der Position, also traten wir nicht mehr den Rückzug an“
- „Der Deutsche wollte Opa überreden, seine Tochter zu heiraten … damit die Rote Armee ihn in Ruhe lässt“
- Ein Großvater marschierte 1940 in Bessarabien ein … und der andere ging zu den „Banderiwzi“
- Ein mit Milch und Käse freigekauftes Leben
- „Der Offizier zeigte Mama, wie Deutschland seinen Lebensraum erweitern würde“
- „Die deutsche ‚Zunge‘ lockte man mithilfe von Mädchen an …“
- Ein Märchen vom Krieg: „Aschenputtel, das war meine Oma …“
- Meine Krim. „Wollen sie uns wirklich erneut unsere Heimat wegnehmen?“
- Warum die Tochter eines NS-Offiziers die Verbrechen ihres Vaters in der Ukraine erforscht
- Petro Mowtschan, der den Krieg gewonnen hat
- „Das Schrecklichste war, wie wir unsere eigene Artillerie bombardierten“
- Krieg, Besatzung, Evakuierung
- Kartoffeln am Tannenbaum … Frohes neues Jahr 1942!
- Der Krieg hat begonnen, oh, der Krieg hat begonnen …
- „Als die Bolschewiki an die Macht kamen, waren sie zuerst sehr milde“
- „Mama, wie schwer ist es ohne dich …“
- Beim Nachrichten schauen sagte Oma: „Wie blöd ich war, dass ich nach dem Krieg keinen Nagant genommen habe!“
- 79 Tage in der Todeszelle
- „Mein Großvater war in der SS.“ „Und meiner wurde in Auschwitz getötet.“ Die Geschichte einer Liebe zwischen den Nachfahren eines Täters und eines Opfers
- Im Feuer nicht verbrannt, im Dnepr nicht ertrunken
- Die zwei Leben und ein Sieg des Juchim Eisenberg
- „In der Roten Armee trug Papa ein Gewehr …“ so, wie man es ihm in der Division „Galizien“ beigebracht hatte
- Frieden. Krieg. Und Menschen
- Mein Großvater war im Untergrund in Kyjiw … und sprengte die Brücke über den Dnepr
- Mein Großvater hat sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg gekämpft
- „Viele Familien wurden nach Sibirien deportiert, und einige wurden von den eigenen Leuten für angebliche Kollaboration mit dem KGB bestraft“
- Drei Geschichten meiner Familie: ein Offizier, ein Partisan und ein erschossener Lehrer
- Wasyl Taran: „Wie ich durch den Krieg kam“
- Der Angriff der Deutschen kam nicht unerwartet … „Wir wussten alle, dass der Krieg kommt. Wie konnte Stalin das nicht wissen?!“
- Der Krieg meiner Familie: Unbekannte Erinnerung und Heldentaten, die bekannt wurden
- Die Geschichte der Feier zum Tag des Sieges in der Sowjetunion (1947 – 1965)
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