Das Experimentalkino von Klaus Telscher findet einen zuruckhaltenden Kompromiss zwischen Detailreichtum und zynischer Herausforderung eines Publikums, das sich zu einer Zeit neu konfigurierte, in der sich videotechnische und digitale Bildpraktiken angekundigt hatten. Leichtfuig und von handwerklicher Raffinesse, laden Telschers Filme zur Kontemplation ein und wurdigen Klassiker der Fotografie- und Filmgeschichte. Zugleich fungierten sie in den 1980er Jahren als Schlaglichter in der Debatte um das Gewicht des Mediums Film in der Kunst und als Keimzelle einer hervortretenden Bremer Asthetik Neu artikulierte Formen von Subjektivitt im bundesdeutschen Experimentalfilm nach 1980 richten die Aufmerksamkeit der Filmwissenschaft auf herausragende und unkonventionell persnliche Filmografien, denen bislang kaum ein nachhaltiger Stellenwert in der deutschen Filmgeschichte eingerumt wurde. Telschers wieder bekannter werdendes Filmwerk machte ihn zu einer zentralen Einflussgre dieser Entwicklung. Die Re-Lektre seiner Filme untersucht seine Bedeutung in der Szene und trgt dazu bei, das deutsche Experimentalkino in dessen Nuancierungen und Verdiensten um das analoge Filmemachen aufzuarbeiten.
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Über dieses Buch
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Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- 1. Einleitung
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsnachweis
- Film- und Medienwissenschaft
- Impressum
