Im Grazer Paläozoikum (Steiermark/Österreich) wurden bis in die 20er Jahre des 20. Jahr-hunderts Blei-Zink-Erze bergmännisch gefördert. Durch diese Bergwerkstätigkeit entstanden zahlreiche Abraum- und Schlackenhalden. Andreas Kudjelka untersucht in seiner vorliegenden Studie umweltrelevante (geochemische) Einflüsse durch jene Erzhalden. Spurenelementen wie Blei, Zink, Cadmium etc. kommen aus ökotoxikologischer Sicht eine wichtige Rolle zu. Diese stellen pflanzenphysiologische Gifte dar, die zum Teil bereits in geringen Konzentrationen hochgiftig wirken können. In Ökosystemen können Untersuchungen an speziellen Spurenelementen Aussagen zu deren Transport und Akkumulation innerhalb des Systems Boden/Pflanze liefern.

- 124 Seiten
- German
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