Die Tragik der Femme Fatale
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Die Tragik der Femme Fatale

Eine komparatistische Dekonstruktion grausam erscheinender Weiblichkeit amBeispiel der Figuren Judith und Salome im Fin de Siecle

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Die Tragik der Femme Fatale

Eine komparatistische Dekonstruktion grausam erscheinender Weiblichkeit amBeispiel der Figuren Judith und Salome im Fin de Siecle

Über dieses Buch

Die Femme Fatale wurde lange als absichtlich handelnde und Unheil bringende Figur gelesen. Diese Ansicht stellt Elena Kirchner in ihrer vorliegenden Studie in Frage, indem sie literarische Adaptationen der biblischen Geschichten von Judith und Salome aus dem 19. und 20. Jahrhundert, speziell dem europaischen Fin de Siecle - Oscar Wilde, Jean Giraudoux, Heinrich Heine, Maurice Maeterlinck, Friedrich Hebbel und Gustave Flaubert - untersucht. Mithilfe eines auf der Machttheorie von Heinrich Popitz basierenden Analysemodells gelingt es Kirchner zu zeigen, dass die Femme Fatale nur selten als unverletzte Siegerin aus ihren Kmpfen hervorgeht, sondern vielmehr meist als Spielball in den Fngen mchtiger Herrscher auftritt, ohnmchtig, ihrer eigenen Intention zu folgen, oder erniedrigt durch innere wie uere Zwnge. Autoren der Moderne rcken die tragische Seite weiblicher Fatalitt in den Mittelpunkt und erschaffen komplexe Figuren, die bei genauerem Hinsehen nichts vereint als der Tod ihrer mnnlichen Antagonisten. Statt die weiblichen Protagonisten in erster Linie von auen (und aus rein mnnlicher Perspektive) zu betrachten, erffnet Kirchner einen Blick in deren Innenleben - und macht deutlich, dass auch das in der Literaturwissenschaft vorherrschende Konzept der Femme Fatale einer Neuausrichtung bedarf.

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Information

Verlag
ibidem
Jahr
2021
eBook-ISBN:
9783838275659
Auflage
0

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. 0. Einleitung
  3. I. Macht, Sexualität und das Konzept der Femme Fatale
  4. II. Die Tragik der Femme Fatale
  5. III. Abschließende Überlegungen: Les Femmes Fatales sans intentions
  6. IV. Anhang
  7. V. Literaturverzeichnis