Spatestens seit den Brexit-Verhandlungen erlangt die Frage der inneririschen Grenze neue Aktualitat. Dabei wird deutlich, dass der Nordirland-Konflikt gesellschaftlich noch lange nicht wirklich beendet ist - und nun mit dem Brexit moglicherweise neu aufflammt. Aileen Heid betrachtet die Rolle der Erinnerungspolitik innerhalb der erkalteten Konfliktstrukturen, untersucht, wie kollektives Erinnern unter solchen Bedingungen funktioniert und welche Bedeutung Erinnerungspolitik auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden einnimmt. Im Rahmen ihrer Vor-Ort-Recherchen hat sie relevante Sttten besucht sowie mit verschiedenen Akteuren gesprochen und sich so den materiellen Erinnerungsmarkern sowie dem Umgang mit schwieriger Vergangenheit im Alltag angenhert. Vor dem Hintergrund der Perspektive von Erinnerung und Gedchtnis zeigt sich, wie Heid herausarbeitet, dass der ethnopolitisch motivierte Nordirlandkonflikt nunmehr in einen Zustand gewhlter Apartheid eingemndet ist, in welchem trotz Entspannungszeichen weiterhin hingebungsvoll Trennungsarbeit betrieben wird.

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Über dieses Buch
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Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort von Prof. Dr. Matthias Klemm
- Abkürzungsverzeichnis
- Verzeichnis gälischer Begriffe
- Verweis auf Anhänge
- 1 Einleitung
- 2 Begriffliche und theoretische Grundlagen
- 3 Fallbeispiel Nordirland
- 4. Feldaufenthalte
- 5 How the North remembers – Analyse des Fallbeispiels
- 6 Fazit
- 7 Schlussgedanken
- 8 Quellen- und Literaturverzeichnis
- 9 Anhang
- Fotografische Abbildungen
- Anhang A
- Anhang B
- Anhang C