Body-Feeling und Body-Bildung
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Body-Feeling und Body-Bildung

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Über dieses Buch

Das Menschliche gewahrt sich erst einer Beziehung, die kein Konnen ist"e; (Levinas)Nicht-Wissen und Nicht-Knnen, Kategorien radikaler Ungewissheit, sind aus professionstheoretischer Sicht den Kategorien von Knnen und Wissen fr LehrerInnenbildung und -forschung ebenbrtig, so eine zentrale These Matt-Windels. Sie ist Ausdruck einer phnomenologischen Ungewissheitstheorie, welche die Autorin aus der Interpretation qualitativer Forschungsgesprche mit Lehramtsstudierenden entwickelt. Eine Ungewissheitstheorie ist kritisch gegenber der einseitigen Fokussierung auf Expertentum, Kompetenzorientierung und Standardisierung, in dem Wissen und Knnen zentrale Leitbilder sind. Sie ldt ein in einen Unmglichkeitsraum im Nicht-Wissen und Nicht-Knnen, der das Fragmentarische, Brchige und Rissige im pdagogischen Denken und Handeln offenhlt, der das Nichtsichtbare als soziale Wirklichkeit anerkennt und der - mit der Logik der Vernunft - diese nicht als die einzige Logik setzt. Das erziehungs- und fachwissenschaftliche Wissen darber, was zu wissen und zu knnen ist, um zu lehren, hat seinen Ort bereits. Jetzt gilt es, fr Ungewisses in Lehre und im Lernen als Anderes, Fremdes, Nicht-Gewusstes und Nicht-Wissendes, als ein paradoxales, erfahrendes Denken, das sich performativ inszeniert, einen ebenbrtigen Ort zu schaffen und auch in die professionstheoretische Diskussion einzubeziehen.

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Information

Verlag
ibidem
Jahr
2014
eBook-ISBN:
9783838266244
Auflage
0

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Vorwort der Herausgeberinnen
  3. Dank
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. 1 Einleitung
  6. Teil I Method(olog)isches
  7. 2 „Eine Weise des Schauens und Artikulierens“ – Method(olog)isches
  8. Teil II Theoretische Grundlagen für die Interpretation
  9. 3 Hin-Sichten auf Unbestimmtes, Ungewisses und Unsicheres: Die Generalperspektive und daraus folgende Zwischenperspektiven
  10. 4 Professionstheoretische Rahmung und Überlegungen
  11. 5 Reflexivität in der LehrerInnenbildung und -forschung
  12. Teil III Interpretation
  13. 6 Unbestimmtes, Ungewisses und Unsicheres als mythisch-logische Dimension – Wie wird es in der Selbstbeschreibung von Lehramtsstudierenden thematisiert?
  14. 7 Vorprofessionelle Erfahrungen – eine erfahrungsbezogene Dimension
  15. 8 Unbestimmtes als soziale und kulturelle Praxis – die performative Dimension des Unbestimmten
  16. 9 Umgangsformen mit Unbestimmtem, Ungewissem und Unsicherem in der ersten Phase der LehrerInnenbildung
  17. 10 Zusammenfassung (Kap. 6-9) und Antworten zur Frage einer Ungewissheitstheorie
  18. Teil IV Erkenntnisse und Schlussfolgerungen
  19. 11 Professioneller Umgang mit Unbestimmtem, Ungewissem und Unsicherem
  20. 12 Philosophische Orientierung als Implikation professionstheoretischer Überlegungen für Pädagogik in LehrerInnenbildung
  21. 13 Zusammenfassung
  22. Anhang
  23. Literaturverzeichnis
  24. Endnoten
  25. Reihe
  26. Impressum