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Über dieses Buch
Unerhort - und doch pragend: Das sind sie, die Ostfrauen, die in diesem Buch zu Wort kommen. Schon in den 1960er, 70er und 80er Jahren haben sie Beruf und Familie erfolgreich vereinbart, haben das Kind geschaukelt und im Beruf ihre Frau gestanden. Anders als ihre Geschlechtsgenossinnen im Westen profitierten sie dabei von frauenpolitischen Manahmen wie flachendeckender Kinderbetreuung, Ausbildungsforderung oder Haushaltstag - und mit der Wende erschien es einigen, als seien sie in Sachen Gleichberechtigung ins Mittelalter zuruckgefallen. Authentisch, emotional und auch trotzig verteidigen die interviewten Frauen ihre Erfahrungen in Ost und West. Entwaffnend offen ziehen sie persnliche Bilanz, berichten ber fehlende Anerkennung und Vorurteile, die ihnen im Westen begegnet sind, ber ihren Neuanfang nach der Wende und ber ihren Erfahrungsvorsprung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den sie in den Westen eingebracht haben. Die Autorinnen versprechen den Leserinnen und Lesern eine interessante, spannende und unterhaltsame Lektre mit einer Prise Humor.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt
- Zu Beginn
- Dankbar
- Ines | Ich wollte unbedingt genauso viel wie die Männer verdienen
- Dörthe | Wenn es dicke kommt, setzt sich der Mann eben eher durch
- Sonja | Hartes Brot gibt gute Zähne
- Gerda | Auf Sonja kann man nur stolz sein
- Marianne | Meine Kindheit war nicht so schön
- Christine | Nach der Wende wollte keiner eine alleinerziehende Mutter einstellen
- Heidi | Mit den Kindern wuchsen mir immer so viele Kräfte zu
- Edeltraut | Edeltraut mit t
- Dagmar | In der DDR war ich mit 27 Spätgebärende
- Heike | Mama, du hast es allein geschafft, dann schaffe ich es auch
- Anja | Ich kam mir als Hausfrau und Mutter ausgegrenzt und minderwertig vor
- Annelis | Ich wurde immer in die nächste Aufgabe geschubst
- Christa L. | Frauen hatten das größere Päckchen zu tragen
- Christa B. | Vor allen Dingen nicht danebenstehen, sondern sich einbringen
- Helga H. | Beide Partner müssen die Kinder gemeinsam formen und ausbilden
- Ingrid P. | Hauptsache, du bleibst eine Frau
- Ehemalige DDR-Frauen erleben die westliche Berufswelt - Abschrift einer Sendung des Sender Freies Berlin vom 7. Dezember 1985
- Hanne | Du hast als Frau in der DDR eine Chance mehr bekommen als ein Mann
- Gundi | Das Wichtigste an der Wende ist mir die Förderung meiner behinderten Tochter
- Ingrid G. | Ich hätte gerne noch eine Tochter bekommen, aber noch einmal daheim bleiben wollte ich auf keinen Fall
- Ilse | Kann ich in diesem Staat weiterhin Lehrerin bleiben?
- Johanna | Ich habe als Mädchen keinen Beruf erlernen dürfen
- Kerstin | Mein Geld verdiene ich selbst, weil mich das frei macht
- Sabine | Ein Leben für den Frauenfußball
- Monika | Mein Mann meinte: Emanzipation ja, aber die Frau muss es mit Haushalt und Kindern alleine schaffen
- Sieglinde | Gleichberechtigung haben wir erst dann, wenn ich sagen kann: »Ich helfe meinem Mann im Haushalt«
- Elsa | Wenn ich etwas machen will, dann tue ich es
- Annelie | Ich war im Westen anders, ich ging trotz zwei Kindern arbeiten
- Ursula | Alles wäre nie möglich gewesen ohne die Unterstützung meines Mannes
- Waltraud | Ich wollte alles dafür tun, nicht das Leben meiner Mutter nachleben zu müssen
- Renate H. | Für mich hatte immer eigenes Geld Priorität
- Renate K. | Wir haben nicht alles Sozialistische mitgemacht
- Helga K. | Manchmal habe ich mich abgewandt, damit sie meine Tränen nicht sahen
- Anne | Oft haben sie sich lieber auf mich und meine Entscheidungen verlassen
- Ute | »Die Schweine sind die gleichen, aber die Tröge ändern sich«
- Maya | Heute kann ich mit Stolz sagen: Ich habe es geschafft, auch wenn ich aus dem Osten kam«
- Christa M. | … aber dann sollen die Männer die gleichen Steine in den Weg geschmissen kriegen wie die Frauen!
- Zum Schluss: Stark, selbstbewusst und verletzlich – Frauenleben in zwei Welten
- Ostfrauen in beiden deutschen Systemen. Ein Diskurs
- Glossar
- Impressum