Kunststoffe werden heutzutage in vielen Bereichen des alltaglichen Lebens angewendet. Obwohl Kunststoffe die unterschiedlichsten Eigenschaften besitzen konnen, bestehen sie aus meist wenigen Grundbausteinen. Kunststoffe, insbesondere Polyolefine, lassen sich durch verschiedene Verfahren herstellen. Eine gezielte Methode ist die katalytische Polymerisation. Mageschneiderte Katalysatoren produzieren Polymere mit speziellen Eigenschaften.Angetrieben durch den Wunsch der Industrie, eine groere Kontrolle uber die Eigenschaften der entstehenden Polymere zu erhalten und die Produktpalette auf neue Monomerkombinationen auszuweiten, schreitet die Suche nach hochaktiven selektiven und gegenuber vielen funktionellen Gruppen toleranten Katalysatorsystemen immer schneller voran. Komplexe der spateren Ubergangsmetalle wie Eisen, Cobalt, Nickel und auch Chrom werden entwickelt, weil sie im Vergleich zu Metallocenkomplexen der vierten Gruppe kostengunstiger sind und eine geringere Oxophilie zeigen. Die Metallocenkatalysatoren zeigen jedoch hohere Aktivitaten und konnen durch gezielte Veranderungen der Ligandstruktur besser fur zielgerichtete Synthesen der Polymere eingesetzt werden.Es ist daher attraktiv, die positiven Eigenschaften der verschiedenen Typen in einem System zu vereinigen. Alexandra Kestel-Jakob beschreibt in ihrem Buch Methoden, geeignete einkernige Katalysatoren von fruhen und spaten Ubergangsmetallen darzustellen und miteinander zu kombinieren. Zunachst werden die verschiedenen einkernigen Katalysatoren separat in der Olefinpolymerisation eingesetzt, um die Struktur-Wirkungs-Prinzipien zu verstehen. Dann werden einzelne einkernige Komplextypen kombiniert, um Dualsite- oder Multisite-Katalysatoren fur die Olefinpolymerisation zu erhalten.
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