Gegen Wegwerfarchitektur
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Gegen Wegwerfarchitektur

Weniger, dichter, dauerhafter bauen

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Gegen Wegwerfarchitektur

Weniger, dichter, dauerhafter bauen

Über dieses Buch

»Baut dauerhafter, dichter und vor allem weniger!« ruft uns der Architekt und Historiker Vittorio Magnago Lampugnani zu. Nachhaltiges Bauen ist in aller Munde. Die meisten Vorschläge zielen auf kurzatmige Maßnahmen wie die Anbringung von Dämmplatten (von Lampugnani »Vermummungsfundamentalismus« genannt) oder die Ächtung von Beton. Um langfristig nachhaltiges Wohnen in qualitativ hochwertigen Häusern zu schaffen, bedarf es aber weit differenzierterer und umfassenderer Überlegungen. Lampugnani skizziert eine kleine Geschichte des städtebaulichen und architektonischen Konsumismus und baut darauf seine Überlegungen zu einer Kultur substantieller Nachhaltigkeit. Er schreibt an gegen die Auslöschung der Natur durch Zersiedelung und plädiert für eine Strategie der Dichte: Allein die kompakte Stadt kann ökologisch sein. Um den immensen Material- und Energieverbrauch der Bauwirtschaft zu reduzieren, fordert er eine rigorose Kehrtwende: die Abkehr von der Erschließung weiteren Baulands und dem hemmungslosen Verbrauch von Rohstoffen. Nicht abreißen und neu bauen, sondern umbauen, rückbauen, weiterbauen. Je länger ein Gebäude lebt, desto ökologischer ist es.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Kurztext
  3. Titel
  4. Einführung
  5. Frühwarnungen
  6. Nachhaltigkeit ist keine neue Besorgnis
  7. Die Tradition der Sparsamkeit
  8. Vom demonstrativen Konsum zur modischen Wegwerfarchitektur
  9. Kritik am Konsumismus, auch im Bauen
  10. Die Erfindung der Obsoleszenz
  11. Die historische Stadt als nicht mehr funktionierende Maschine
  12. Das Ende der Wegwerfenergie
  13. Vermummung der Häuser und Kollateralschäden
  14. Das Gebäude als Kraftwerk?
  15. Notwendige Ausweitung des Betrachtungsperimeters
  16. Wider die Landschaft als Wegwerfgut: Kein neues Bauland
  17. Bauliches Zusammenrücken
  18. Zwangsmobilität als städtebauliches Unheil
  19. Dicht, kompakt und ökologisch
  20. Die Stadt ist nicht die Natur
  21. Über die ambivalente Begrünung des urbanen Artefakts
  22. Und was ist mit den Tieren, die vor der Landschaft in die Stadt flüchten?
  23. Abschied von Klischees des Luxus
  24. Urbane Typologien der Sparsamkeit
  25. Vom Betrieb zur Herstellung: Verschiebung der Aufmerksamkeit
  26. Richtige und falsche Baumaterialien?
  27. Langlebige Bauten als ökologische Strategie
  28. Reparatur als Lebensverlängerung und kategorischer Imperativ
  29. Nur, was vielfältig genutzt werden kann, hält lange
  30. Zeitlose Schönheit versus modisches Spektakel
  31. Widerstand im Reich der Wegwerfideologie
  32. Das Gebäude als Steinbruch, oder: Bauabfall gibt es nicht
  33. Die vielen Leben der Bauteile
  34. Kreislaufwirtschaft im Bauen und edle Stücke
  35. Ein Gewebe von Zitaten, eine neue Architektursprache?
  36. Identität, Heimat und Dauer
  37. Soziale Nachhaltigkeit als urbane Ressource
  38. Genug der Abrisse: Die Stadt braucht nicht den Chirurgen
  39. Den Gebäudebestand kennen, respektieren, neu entdecken und schätzen
  40. Denkmalpflege als Anwalt des Umweltschutzes
  41. Umbauen, Rückbauen, Weiterbauen
  42. Architektonische Uneitelkeit und stadträumliche Kontinuität
  43. Hört endlich auf zu bauen!
  44. Architektur der Überflussgesellschaft
  45. Häuser als Sparbüchsen, die sich selbst entwerten
  46. Es muss nicht immer die große Stadt sein
  47. Paradigmenwechsel wider den wachstumsbesessenen Immobilienmarkt
  48. Wird uns die Schönheit retten?
  49. Anmerkungen
  50. Bibliographie
  51. Abbildungsnachweis
  52. Vita
  53. Impressum