Skandale um die Zensur
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Skandale um die Zensur

Theater und Öffentlichkeit in München (1919–1929)

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Skandale um die Zensur

Theater und Öffentlichkeit in München (1919–1929)

Über dieses Buch

Am 11. August 1919 entfiel mit der Weimarer Verfassung die Theaterzensur, die bislang fester Bestandteil des Theaters gewesen war. Die Freiheit der Kunst wurde garantiert. Die Untersuchung beleuchtet die Transformationen um die Aufhebung der Theaterzensur unter dem Begriff 'De-Censorship' und geht der Frage nach, inwiefern sich eine Kontrolle über das Theater dennoch fortsetzte. Besonders anschaulich lässt sich dies an den Theaterskandalen in den 1920er Jahren zeigen, die oftmals ähnlich restriktiv wirkten wie die Zensur.

Theaterskandale in der Weimarer Republik sind in ihrer Intensität und Häufigkeit in der Theatergeschichte ohne Beispiel, doch bisher kaum erforscht. Verbale Attacken in den Zeitungen, Tumulte im Zuschauerraum und polizeiliche Maßnahmen waren dabei an der Tagesordnung. Entlang von exemplarischen Fallstudien zu Theaterskandalen aus München erforscht die Arbeit, wie sich die Kontrolle vom Staat auf die Öffentlichkeit verschiebt und zeigt, dass durch Kontrolle und Skandal neue Öffentlichkeiten im Theater der Weimarer Republik nachgewiesen werden können.

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Information

Jahr
2025
eBook-ISBN:
9783111461250

Inhaltsverzeichnis

  1. Title Page
  2. Copyright
  3. Contents
  4. Danksagung
  5. 1 Einleitung
  6. 2 Skandale – Öffentlichkeit – Zensur. Eine Begriffsklärung
  7. 3 Die letzten Tage der Theaterzensur (14. Juli 1900 – 11. August 1919)
  8. 4 Der Theaterskandal als Grenzphänomen. Der Fall Schloss Wetterstein
  9. Intermezzo I Kontrolle durch Theaterkritik
  10. 5 Der fröhliche Weinberg. Durch Skandal zu einer neuen Öffentlichkeit
  11. Intermezzo II Die Krise der Theaterkritik
  12. 6 Das Verbot als Skandal. Die Verbrecher in München
  13. Resümee
  14. Abbildungsverzeichnis
  15. Personenregister
  16. Ortsregister
  17. Werkregister

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