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Alte Seele Hellas
Gedichte und Prosatexte aus dem griechischen Altertum. Ausgewählt, übersetzt, nach Kapiteln eingeteilt und eingeleitet von Ludger Koreng
- 411 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
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Alte Seele Hellas
Gedichte und Prosatexte aus dem griechischen Altertum. Ausgewählt, übersetzt, nach Kapiteln eingeteilt und eingeleitet von Ludger Koreng
Über dieses Buch
Wird die Frage nach dem Ursprung europäischen Denkens und Handelns gestellt, so fällt schnell der Blick auf das antike Griechenland. Dort wurden die Grundlagen für die Kunst der Rede und Debatte, für ein demokratisches Bewusstsein sowie für darstellende Kunst, Dramaturgie und Philosophie geschaffen. Menschen dachten über sich selbst und das Wirken der Gottheiten nach. Im Zentrum standen die beiden Fragen: Was ist Natur (Physis) und und gibt es eine menschliche Natur (anthropine Physis)? Die wissenschaftliche Erforschung von Gesetzen in Natur, Politik und Menschheitsgeschichte wurde begleitet von der alltäglichen Beobachtung, dass Menschen nach Perfektion streben, sich aber zugleich mit den eigenen Unzulänglichkeiten konfrontiert finden: Freude und Ärger, Liebe und Hass, Freiheit und Schicksal, Glück und Verzweiflung, Recht und Unrecht, Leben und Sterben. In der altgriechischen Literatur sprudeln im Liebreiz der Worte die Quellen jener Gedanken, Empfindungen und Lebensgeister, die auch uns aktuell den Tag lang begleiten. Was macht unser Leben schön, was ist das Hässliche? Was scheint erstrebenswert, was ist entsetzlich? In der Begegnung mit den klassischen Stätten Griechenlands ist die Erinnerung an das jung gebliebene Alte gegenwärtig. Mnemosyne ist der Name der Erinnerung, göttliche Mutter der Musen: Tanz und Musik, Dichtung und Geschichtsschreibung, Tragödie und Komödie, Philosophie und Lieder auf die Liebe – ganz so, wie noch heute.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Verlag
Königshausen & NeumannJahr
2025eBook-ISBN:
9783826091315Thema
HistoryInhaltsverzeichnis
- Frontmatter
- EINLEITUNG
- VORWORT
- 1 Leben mit der Natur
- Erwachender Frühling
- Ihr Nymphen des Bachs!
- Trunkener Gebirgsbach
- Des Meeres Reiz und Gewalt
- Jetzt befahre das Meer!
- Fort trieb das Schiff
- Eisvogel möcht‘ ich sein
- Die Nachtigall, vom Delphin getragen
- Ein wahrhaft idyllischer Ort
- Wie sie sich freute
- Wo es rauscht und plätschert
- Gartenfrüchte für Priapos
- Unter der Platane
- Ruhe aus, Fremder!
- Prozess um einen Olivenbaum
- Wer trinkt nicht?
- Des Wanderers Rast
- Ohne Luft geht nichts
- Gepriesen seist du, Zikade!
- Reizvolles Hirtenleben
- Pan mit der Syrinx
- 2 Staunen über den Kosmos
- Staunen über die Natur
- Die ewige Weltordnung
- Was zuerst entstand
- Helios steigt herauf
- Des Helios Mühen
- Helios wird nicht übermütig
- Der schöne Mond
- Abendstern, alles bringst du zurück!
- Gesetz der Notwendigkeit
- Die schlauste aller Lehren
- Lieber Zeus, ich wundere mich!
- Der überhimmlische Ort
- Die Macht des Okeanos
- Kraftvoller Kosmos
- Bürger des Kosmos sind wir
- Sei gastlich!
- Bliebe der Mensch doch Mensch!
- Das Gute ist schön
- Halt’ dich nicht für den Mittelpunkt der Welt!
- 3 Die Macht der Zeit
- Frühling des Lebens
- Jugend und Alter
- Der heitere Greis
- Wer weiß, was morgen kommt?
- Der Mensch: Eines Schattens Traum
- Um Mitternacht
- Alles schläft nun
- Der rechte Augenblick (Kairos)
- Das Augenblickliche
- Die Macht der Zeit
- Was ist Zeit?
- 4 Sinn des Lebens
- Eine Fahrt zu Schiff: Unser Leben
- Die vier wichtigsten Dinge
- Hinauf und hinab: Ein einziger Weg
- Das Beste für Menschen
- Alles offen
- Warum die Mühe?
- Leben ist wie Theater
- Leben auf einen Tag hin
- Du kannst nichts verlieren
- Recht bedeutet Streit - Der Krieg ist Vater aller Dinge
- 5 Wert des Menschen
- Wertvolles am Menschen
- Des Menschen Art ist des Menschen Gott
- Wozu die leeren Hoffnungen?
- Ungeheuerlich: Der Mensch
- Mit Luft sind wir gefüllt
- Natur, Gewohnheit, Vernunft
- Zwei junge Hunde
- Zwei Fässer voll mit Gaben
- Das Leben hat auch Schönes
- Was ist schön?
- Die Macht des Geldes
- Wie der Reichtum sich ärgert
- Locker bleiben!
- 6 Mensch und Schicksal
- Marionetten der Götter
- Immer wieder anders
- Schneller Wandel
- Gegensätze täuschen
- Der Gott in Gegensätzen
- Liebe und Hass
- Der Mensch: Vom Schicksal gelenkt
- Schwer durchschaubares Leben
- Keine Geburt und kein Tod
- Was ich schon alles war
- Der Anblick der Sterne
- Anfang der Philosophie
- Wer ist Philosoph?
- Die göttliche Stimme des Sokrates
- Der Mensch: Löwe, Mensch und vielköpfiges Tier
- 7 Freude und Ärger
- Hinfort mit den Sorgen!
- Elende Mühsal
- Bereite dir selbst Freude!
- Fröhlichkeit in der Idylle
- Dem Traurigen beistehen!
- Beim Wein schlafen die Sorgen
- Gefahrvolles Leben
- Warum soll ich Armer leiden?
- Kein falscher Ruhm
- Wie kann das gerecht sein?
- Kindererziehung: eine zweischneidige Sache
- Nichts ohne Mühe und Sorge
- Meine vielen Siege, und jetzt?
- Frohsinn ist angesagt
- Ein Weg zum Glück
- 8 Streben nach Vollkommenheit
- Überzeugung zählt, nicht Zwang
- Sei nicht neidisch!
- Die Wohnung der Arete
- Sei konsequent!
- Verlässlichkeit
- Sei kein Faulpelz!
- Verrat an der Gesundheit
- Wer ist wirklich frei?
- Zweck des Handelns
- Welches Gesäß ist schöner?
- 9 Glück und Zufriedenheit
- Streben nach Glück
- Selige Gesundheit
- Der glückliche Freie
- Glück und Vermögen
- Wohlergehen als Messkunst?
- Gefilde der Seligen
- Im goldenen Zeitalter
- Der Glücklichste
- Glückseligkeit
- Ratschläge eines Weisen
- Schau auf das Ende!
- Erziehung schafft Natur
- So erkenne ich Liebende
- Herakles am Scheideweg
- 10 Selbsterkenntnis
- Im Innern zerrissen
- Lebensweisheiten in Delphi
- Der Geist besteht für sich
- Selbsteinschätzung
- Die Fehler der Menschen
- Wer kennt das Ziel seines Schaffens?
- 11 Erkenntnis und Wahrheit
- Jeder glaubt zu wissen
- Denken in Superlativen
- Unterwegs zum Herz der Wahrheit
- Ich bin die Wahrheit
- Beistand der Wahrheit
- Geöffnet ist die Tür deiner Seele
- Viele Ideen und nichts dahinter
- Wir wissen nichts
- Radikaler Zweifel
- Die angenagelte Seele
- Wie stark ist Erkenntnis?
- 12 Leben in der Gemeinschaft
- Nichts besteht getrennt
- Der Mensch: ganz edel und ganz schlimm
- Leben in der Polis: Fünfmal Demokratie
- Einheit im gemeinsamen Leben
- Verbindungen
- Die schönste Harmonie
- Dem Gemeinsamen folgen
- Was ist ein Leben ohne Feste?
- Ich: Ein Teil des Ganzen
- Besser einfach leben!
- 13 Süße Liebe
- Gebieterische Aphrodite
- Da traf mich Eros
- Was ist ein Leben ohne Aphrodite?
- Eros wirkt unermüdlich
- Ruhiges Leben mit sanfter Liebe
- Liebe zur rechten Zeit!
- Süßer Eros
- Du, mein Stern!
- Eros, der liebreiche Herrscher
- Wer will küssen?
- Warum die Seufzer?
- 14 Die Macht des Sprechens und Denkens
- Flucht zu Begriffen
- Das Reden: eine scharfe Waffe
- Merkmale der Vernunftseele
- Verstand ist kein Impfstoff
- Keine unvernünftige Diät bitte!
- 15 Menschliche Schwächen
- Ein echter Geizkragen
- Schwätzerei
- Nörgelei
- Falsche Freundschaft
- Größtes Übel bei den Menschen
- Total verrückt
- So ein Angeber!
- Der Wahnsinn des Krieges
- Zwei Sorten Streit
- Nur Geld im Sinn
- Gold oder Feigen
- 16 Himmelsmächte
- Ohne Götter keine Vollendung
- Hoffnung und Bestrafung
- Eirene, die Göttin des Friedens
- Zeus, gib Tugend und Reichtum!
- Ate hat mich verblendet
- Ate: schleichende Göttin der Verblendung
- Der Gott macht keine Unterschiede
- Wie das Volk so die Götter
- Wenn Tiere Götter hätten
- Wohngemeinschaft von Göttern
- Selbst bei Halbgöttern ging es auf und ab
- Die Gottheit: das Denken des Denkens
- O Hypnos, du süßer Schlaf!
- 17 Reich der Toten
- Hades, unsere Heimat
- Alle müssen in den Hades steigen
- Unterwegs ins Totenreich
- Bedeutungsloser Tod
- Gespräch unter Toten
- 18 Verweilen an bestimmten Orten
- Er zog nach Dodona
- Wunderschönes Tempe-Tal
- Bei Delphis Prophetin
- Der Herr von Delphi
- Lasst mich gut nach Athen kommen!
- Markt in Athen
- Herrliche Akropolis
- Der Ölbaum der Athene
- Kerameikos
- Kap Sunion
- Mutter Olympia
- Sehnsucht nach Argos und Mykene
- Im alten Mykene
- Argos und Pelasgos
- Vor den Frauen von Korinth
- Im heiligen Hain des Asklepios
- Kardamyle: ein wunderschöner Ort
- Samos: Insel der Hera
- Der Ring des Polykrates
- Mytilene auf Lesbos
- Zweimal Sappho
- Jener göttergleiche Mann
- Eine Sitte auf der Kykladeninsel Keos
- Ein Weihegeschenk am Kap Tainaron
- Arions Rettung
- Grabinschrift in Dion
- Backmatter