
Das Motiv der Natur in Joseph von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts"
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Das Motiv der Natur in Joseph von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts"
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1, 0, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Facharbeit widmet sich der Frage, wie Eichendorff das Motiv der Natur in seiner Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts" verwendet, um den Taugenichts als Repräsentanten der Romantik darzustellen. Anja Peters beschreibt die Natur als "allegorisch zugerichtete Welt", die einen "Zeichenwert" hat und so den Taugenichts als Romantiker etabliert. Auf Basis dieser These werden exemplarische Passagen sowohl nach inhaltlicher, als auch stilistischer Gestaltung analysiert.Kapitel 2 untersucht die immanenten Bestandteile des Motivs der Natur, die den Taugenichts als typischen Romantiker etablieren. Darum beleuchtet Kapitel 2.1 zuerst die Facetten des Motivs der Natur in der Romantik, wobei sich herausstellt, dass es aus drei wesentlichen Kategorien besteht: Es ist ästhetischer Raum der Selbstverwirklichung, Spiegel der Seele, sowie Begegnungsstätte mit Gott.Daran orientiert, widmet sich Kapitel 2.2 der Darstellung des Motivs der Natur als ästhetischer Raum der Selbstverwirklichung während einer epochentypischen Lebenswanderschaft, was den Taugenichts zum Romantiker macht. Es wird festgestellt, dass er sich in Innenräumen, welche der Aufklärung zuzuordnen sind, unwohl fühlt. Stattdessen macht ihn die Ästhetik der ursprünglichen und unberührten Natur, fernab der gesellschaftlichen Zwänge, glücklich und ist somit nicht für das Leben der Aufklärung geeignet. Stilistisch untermalt Eichendorff die romantische Lebensweise mit der Verknüpfung des Naturmotivs und dem Motiv der Geige, sowie der Lebenswanderschaft nach Rom.Kapitel 2.3 untersucht das Motiv der Natur als Spiegel der Seele, was den Taugenichts ebenfalls als Romantiker etabliert. Es wird deutlich, dass die Naturwahrnehmung und Naturdarstellung zum einen die Freude, zum anderen Zweifel, Trauer und Heimweh des Taugenichts veranschaulicht.Daraufhin beleuchtet Kapitel 2.4 wie das Motiv der Natur als Begegnungsstätte mit Gott den Taugenichts zum Prototypen der Romantik macht. Die transzendente Verbindung zu Gott in der Natur regeneriert ihn und erlaubt ihm, Gottes Wort als kategorischer Imperativ zu empfangen.
Häufig gestellte Fragen
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