
Vergleich von Jean Racines Tragödie "Mithridate" mit den antiken Quellen zu Mithridates VI. von Pontos
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Vergleich von Jean Racines Tragödie "Mithridate" mit den antiken Quellen zu Mithridates VI. von Pontos
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Weltgeschichte - Altertum, Note: 4, 5 (schweizer Note), Universität Zürich (Historisches Seminar), Veranstaltung: Seminar: Städte, Völker und Königreiche im antiken Anatolien, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben den bekannten Figuren der Antike – Julius Cäsar, Nero, Spartacus, Hannibal oder Alexander der Grosse, aber auch mythologische Figuren wie Achilles und Odysseus – geht die Person des Mithridates VI. von Pontos, auch Mithridates Eupator genannt, beinahe vollkommen unter. Ob sein Leben und Wirken sich mit demjenigen von Cäsar, Alexander des Grossen und anderen grossen Namen der alten Geschichte gleichsetzen lässt ist diskutabel, Ermessenssache und soll hier allerdings nicht das Thema sein. Eine unwiderlegbare Tatsache ist, dass er ebenfalls eine grosse Präsenz in künstlerischen und kulturellen Werken aufweist und in diesem Bereich sicher vergleichbar ist mit den berühmtesten Personen der Antike. Jean Racine, einer der bedeutendsten Autoren der französischen Klassik widmete König Mithridates VI. die Trägödie "Mithridate". Auf diesem Werk basierend komponierte Wolfang Amadeus Mozart die Oper "Mitridate, re di Ponto". Aber auch andere Schriftsteller und Künstler behandelten das Leben und den Tod des Mithridates VI. haben. Das ist nur eine kleine Auswahl an Werken aus Musik, bildnerischer Kunst und Literatur, welche sich mit Mithridates Eupator auseinandersetzen. Sein Leben bietet mit zahlreichen Mythen, Legenden, aber auch tragischen Ereignissen auch mehr als genug Stoff für diese Künstler.Thema dieser Arbeit wird eines dieser Werke sein, nämlich "Mithridate" von Jean Racine. Wie bereits erwähnt, bietet das Leben des Mithridates VI. – welcher im Rest des Textes teilweise auch lediglich Mithridates genannt werden wird, trotz der Häufigkeit des Namens in der Antike – genug Stoff für eine solche Tragödie. Jean Racine setzte sich intensiv mit den Quellen auseinander, welche das Leben des Mithridates VI. behandeln. Ziel der Arbeit wird sein herauszuarbeiten wo sich Racine an die Quellen gehalten hat und wo er im Rahmen der künstlerischen Freiheit davon abgewichen ist und Änderungen vorgenommen hat. Dementsprechend lautet auch die Leitfrage: "Wo hat sich Jean Racine beim Verfassen seines Werks "Mithridate" an die historischen Quellen gehalten und wo wurde etwas abgeändert?" Um diesen Vergleich des Textes von Racine mit den historischen Quellen zu präzisieren, werden einerseits die historischen Quellen genau betrachtet, mit dem Fokus darauf was in den Quellen selbst Legendenbildung ist und was historisch belegt, andererseits aber auch die Person des Jean Racine und sein Text zu Mithridates untersucht und in einen historischen Kontext gesetzt.
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