
Regulierung von FinTech-Unternehmen in Deutschland. Rechtslage beim Modell Crowdinvesting
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Regulierung von FinTech-Unternehmen in Deutschland. Rechtslage beim Modell Crowdinvesting
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1, 7, Universität Bayreuth, Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Digitalisierung bietet die Möglichkeit, Individuen, Interessen sowie Projekte über das Internet miteinander zu verbinden und dabei Zugang zu Wissen herzustellen. Das Internet hat sich auf diese Weise zu einem globalen und viralen Distributionsnetz mit exponentiell ansteigenden Datenmengen entwickelt und begründet den zentralen Erfolgsfaktor für Geschäftsmodelle junger, innovativer Unternehmen, die in die Finanzdienstleistungsbranche drängen. So schaffen Crowdinvesting-Plattformen im Vergleich zu Wertpapieranlagen über Banken und Börsen eine neuartige, kostengünstige Form der Kapitalanlage: Bereits geringe Beträge können in Start-ups investiert werden, die zum einen mit innovativen Geschäftsideen werben und Anlegern zum anderen vielversprechende Renditechancen in Aussicht stellen. Neben den vielen Chancen birgt der rapide wachsende Markt des Crowdinvesting, der von 2011 bis 2014 nahezu um den Faktor dreißig gewachsen ist, jedoch auch Risiken. Ziel dieser Arbeit ist es, diese Chancen und Risiken zu identifizieren, um in einem zweiten Schritt zu untersuchen, ob diese durch die bestehende Regulierung in Deutschland abgedeckt sind. Dafür wird zunächst das Modell des Crowdinvesting erklärt (Kapitel 2.1) und einhergehende Chancen und Risiken werden aufgezeigt (Kapitel 2.2). Im nächsten Schritt wird die Rechtslage in Deutschland vor und nach der Novellierung des Kleinanlegerschutzgesetzes dargestellt (Kapitel 3.1), um anschließend etwaige Herausforderungen zu diskutieren (3.2). Zwecks Einbettung in den internationalen Rahmen wird der amerikanische Rechtsrahmen eingeführt (Kapitel 4.1), um diesen im letzten Schritt mit dem deutschen zu vergleichen (Kapitel 4.2). In der Arbeit soll zum einen gezeigt werden, dass der deutsche Gesetzgeber Kritik aus Literatur und Öffentlichkeit hinsichtlich einer notwendigen Novellierung des Kleinanlegerschutzgesetzes verinnerlicht hat und seit der Gesetzesänderung sinnvolle Parallelen zum amerikanischen Pendant bestehen. Zum anderen wird das existente Spannungsfeld zwischen optimalem Anlegerschutz und wachstumshemmender Regulierung angesichts zukünftiger Regulierungsperspektiven herausgestellt.
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