
Können Worte verletzen? Sprache als Mittel sozialer Diskriminierung
Eine Untersuchung am Text Herr Tschabobo aus "Da schau her" von Gerhard Polt
- 24 Seiten
- German
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Können Worte verletzen? Sprache als Mittel sozialer Diskriminierung
Eine Untersuchung am Text Herr Tschabobo aus "Da schau her" von Gerhard Polt
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 14 Punkte (1, 0), Universität Kassel, Veranstaltung: Interkulturelle Kommunikation, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere heutige Gesellschaft befindet sich in einer Zeit in der bestimmte Gruppierungen, Handlungen und Geschehnisse vorurteilsbehaftet sind. Obwohl wir in einer scheinbar offenen multikulturellen Welt leben, stehen wir uns durch unsere angeborenen menschlichen Eigenschaften wie Egoismus, Einseitigkeit und Behäbigkeit oft selbst unbewusst oder auch bewusst für einen offenen gesellschaftlichen Blick im Weg. Dies kann sich offensichtlich durch Handlungen und Gesten, aber auch durch sprachliches Handeln widerspiegeln. Die Diskriminierung einer Person oder Gruppe wird oft nicht bewusst wahrgenommen. Durch einzelne Worte und Sprachmuster lassen wir uns dazu verleiten, zu kategorisieren, zu bewerten und zu verurteilen. Dies liegt in unserer menschlichen Struktur. Die Auswirkung einzelner Worte zeigt sich dabei nicht sofort, sondern offenbart sein Potenzial meist erst nach geraumer Zeit, wenn das gesprochene Wort schon lange verhallt ist. Diesen Aspekt nimmt Klemperer in seinem Zitat auf und regt somit zum Nachdenken an. Sprache spielt eine entscheidende Rolle in unserem Umgang mit anderen Menschen. Sie dient der Kommunikation, ohne derer unser Leben kaum vorstellbar erscheint. Sind wir uns bewusst über die geheime Botschaft unserer Worte? Viel zu oft werden umgangssprachlich im Alltag Wörter verwendet, deren versteckte Bedeutung dazu geeignet sind zu diskriminieren, ohne dass wir es merken und erkennen. Diese Arbeit beschäftigt sich demnach mit der Frage, wie Sprache dazu geeignet sein kann, zu diskriminieren. Dabei soll zu Beginn eine kurze Definition zum Begriff Diskriminierung gegeben werden. Anschließend werden bestimmte sprachliche Mittel aufgezeigt, welche in diskriminierender Absicht verwendet werden können. Im Anschluss daran stellt sich die Frage welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um diskriminierendes Sprechen überhaupt zu erkennen? Um die Frage, wie Worte verletzende Wirkung durch unbewusste oder bewusste Sprache haben können, wird als Untersuchungsgegenstand der Text von Gerhard Polt Herr Tschabobo herangezogen. Anhand von Textbeispielen werden die verschiedenen Dimensionen und Funktionen sozialer Diskriminierung in der Sprache aufgezeigt und dargestellt. Abschließend soll ein Fazit über die gewonnen Erkenntnisse gezogen werden.
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