
Die Romantische Beziehung in der Postmoderne. Der Roman "Agnes" von Peter Stamm
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Die Romantische Beziehung in der Postmoderne. Der Roman "Agnes" von Peter Stamm
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, 3, Technische Universität Darmstadt (Sprache- und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Gender Studies, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Zeit der Postmoderne sehnen sich viele Menschen danach, ihr Leben mit einem Partner zu verbringen. Die Singlehaushalte, Patchworkfamilien und Scheidungsraten sind höher als in den vergangenen Jahrzehnten. Frauen werden emanzipierter, erreichen hohe berufliche Stellungen und ziehen Kinder alleine groß. Doch die Sehnsucht nach dem Ideal einer romantischen Liebe und Beziehung ist groß. Dies zeigt sich auch in der Literatur. Liebesromane mit dramatischen Geschichten und der Sehnsucht zweier Liebenden sind nach wie vor Klassiker der Lektüren. Das Gefühl der Sehnsucht nach einem Seelenverwandten geht zurück auf die Epoche der Romantik, die vor ungefähr 200 Jahren das Aufklärungszeitalter ablöste. Mit dem Gefühl der Sehnsucht und der heilen Welt ist die romantische Phase ein Grundbaustein für das heutige Idealbild. Die vorliegende Hausarbeit behandelt dieses Thema und untersucht die Forschungsfrage: Wie sieht die romantische Beziehung in der Zeit der Postmoderne aus? Das Erkenntnisinteresse liegt hierbei auf der romantischen Beziehung damals und heute und die individuelle Rolle in der Partnerschaft. Der Roman "Agnes" von Peter Stamm wird als Vertreter eines postmodernen literarischen Werkes herangezogen. Das Werk, das seit dem Jahre 2013 Schullektüre an Gymnasien in Baden-Württemberg ist, repräsentiert eine moderne Beziehung, Differenzen und Geschlechterrollen im Alltag und den Konflikt zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Die aufgestellte These lautet: In dem Roman "Agnes" von Peter Stamm lassen sich Merkmale einer romantischen Beziehung finden. Als literaturwissenschaftliche Methode werden hier die Gender Studies herangezogen, da sich die Methode explizit auf die gesellschaftliche Konstruktion von Männlichkeit und Weiblichkeit und das Verhältnis der Geschlechter zueinander spezifiziert. Die Gender Studies beziehen sich nicht nur auf die Frau, sondern fokussieren auch den Mann. Genauer gesagt das Geschlechterverhältnis und die Interaktion von Mann und Frau, da sich nach dieser theoretischen Auffassung, Männlichkeit und Weiblichkeit gegenseitig definieren.
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