
Kompetitive und kooperative Beziehungen zwischen Tochtergesellschaften multinationaler Unternehmen
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Kompetitive und kooperative Beziehungen zwischen Tochtergesellschaften multinationaler Unternehmen
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1, 3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Koordination weltweiter Unternehmensaktivitäten, mit Hilfe von dezentralen Wertschöpfungsstrategien sowie das Eintreten in immer globaler werdende Märkte, betont die wachsende Bedeutsamkeit, welche Tochtergesellschaften und andere Organisationseinheiten für ein multinationales Unternehmen (MNU) haben. Die steigende Verantwortung, die den Tochtergesellschaften dadurch zukam, ließ sie letztendlich in Größe und Einfluss wachsen, sodass die ursprüngliche Rolle der Tochtergesellschaft innerhalb des gesamtorganisationalen Netzwerks überdacht werden muss. Längst können Tochtergesellschaften auf die Entwicklung eigener Technologien zurückschauen und bedienen somit nicht mehr die traditionellen Funktionen, die sie einst von der Konzernzentrale zugewiesen bekamen. Beziehungen zwischen der Konzernzentrale und den Tochtergesellschaften einer MNU wurden in der International Business (IB) Literatur bereits ausführlich diskutiert, und meist auf Basis der Agenturtheorie charakterisiert. Beziehungen zwischen Tochtergesellschaften einer MNU hingegen wurden in der IB Literatur nur spärlich untersucht. Nicht umsonst unterstreichen Schmid und Maurer den Titel ihres Aufsatzes mit den Worten "[…] Opening a BlackBox In The International Business Field". (Schmid u. Maurer, 2011) Hier soll das Thema dieser Arbeit ansetzen. Auf intraorganisationaler Ebene werden die relationalen Beziehungen zwischen Tochtergesellschaften untersucht. Diese Beziehungen umfassen sowohl kooperative als auch kompetitive Interaktionen zwischen den organisationalen Einheiten. Das simultane Auftreten von Wettbewerb und Kooperation zwischen zwei Akteuren wird als Coopetition (dt. Koopkurrenz) bezeichnet und bildet eine komplexe Beziehung ab, da diese aus zwei entgegengesetzten Interaktionslogiken besteht. Wurden diese beiden Perspektiven in der existenten Literatur lange Zeit getrennt voneinander betrachtet, scheint es umso notwendiger eine kombinierte Sichtweise zu ermöglichen. So sollen im weiteren Verlauf der Arbeit die zentralen Inhalte der Coopetition ergründet werden, mit Hinblick auf die Fragestellung, "um welche Mittel und Gegenstände Tochtergesellschaften innerhalb einer MNU kooperieren bzw. konkurrieren?" Diese Gegenstände können sowohl tangible als auch intangible Dimensionen annehmen. In Kapitel 4 sollen anschließend die Ursachen und Treiber von konzerninternem Wettbewerb und Kooperation erläutert werden, sodass der Ursprung dieser komplexen Beziehungen hinterfragt werden kann. [...]
Häufig gestellte Fragen
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