
Warum scheint es so, als könne Hesperus auch nicht mit Phosphorus identisch sein? Eine Analyse von Kripkes Antwort
Ein Beitrag zur theoretischen Philosophie
- 18 Seiten
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Warum scheint es so, als könne Hesperus auch nicht mit Phosphorus identisch sein? Eine Analyse von Kripkes Antwort
Ein Beitrag zur theoretischen Philosophie
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 2.0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Möglichkeit, Notwendigkeit und unser Wissen davon, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Kripkes Antwort auf die Frage, warum es so scheint, als könne Hesperus auch nicht mit Phosphorus identisch sein, die Kripke in "Naming and Necessity" diskutiert. Bei der Analyse von Kripkes Antwort werde ich auf Kripkes Referenztheorie und seine Kategorisierung von Indentitätsaussagen zwischen Eigennamen eingehen. Kripke betrachtet Identitätsaussagen wie "Hesperus ist Phosphorus" als a posteriori notwendig wahr. Diese Betrachtung beruht auf seine Referenztheorie, die sich von der deskriptivistischen Referenztheorie von Frege und Russell unterscheidet. Nach dem Deskriptivismus sind Eigennamen wie "Hesperus" synonym mit der Beschreibung "der hellste Himmelskörper am Abend", bzw. abgekürzte oder verkleidete Kennzeichnungen. Im Gegensatz zu Frege und Russell sieht Kripke Eigennamen als starre Designatoren. Weil das Referieren laut Kripke durch zwei Phasen zustandekommt, nämlich durch einen Taufakt und eine kausal historische Verbindung von Eigennamen und ihren Referenten, die allgemein in der Gemeinschaft der Zielsprache anerkannt ist, sollen starre Bezeichner sowohl in unserer aktuellen Welt wie auch in allen kontrafaktischen Welten die genannten selben Referenten herausgreifen, wenn der Referent in jenen Welten existiert. Dieselben Kennzeichnungen können nach dem Deskriptivismus in anderen möglichen Welten unterschiedliche Gegenstände designieren. Eine Identitätsaussage wie "H = P" könnte im deskriptivistischen Sinne und im Kontext der Modallogik gleichzeitig wahr und falsch sein, so dass das Gesetz des Satzes vom Widerspruch verletzt wird. Im Zusammenhang von Kripkes Referenztheorie der Eigennamen kann das Problem vermieden werden. Von daher ist das Thema der Arbeit vom großen Interesse. Und durch die Beschäftigung mit dem Thema kann man Kripkes Theorie besser verstehen.
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