
Stereotype als Instrument der Feindbilderzeugung im Verlauf der NS-Zeit
Eine Untersuchung über ihre Verwendung im "Völkischen Beobachter"
- 159 Seiten
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Stereotype als Instrument der Feindbilderzeugung im Verlauf der NS-Zeit
Eine Untersuchung über ihre Verwendung im "Völkischen Beobachter"
Über dieses Buch
Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1, 3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht die instrumentalisierte Pressepolitik der Nationalsozialisten während der NS-Herrschaft. Den Kern der Untersuchung bilden vier Begriffe, die in ihrer Verwendung als Stereotype der Agitation des NS-Regimes zugleich als Propagandainstrument dienten und maßgeblich zur Ausgestaltung und Erzeugung von Feindbildern beitrugen: Bolschewismus, Demokratie, Kapitalismus und Plutokratie. Allen vier Termini hefteten die Nationalsozialisten zusätzlich noch antisemitische Vorzeichen an, durch die eine Identität mit dem Judentum suggeriert wurde. Die NS-Propaganda funktionierte an dieser Stelle fortwährend nach dem gleichen Schema: Um rassenideologische Ideen mit politischen, ideologischen oder wirtschaftlichen Zielen zu verknüpfen, wurden Stereotype verwendet und zu Feindbildern ausgestaltet. Diese Form der Manipulation, Verleumdung und Hetze bestimmten letztlich die Vorurteile und den Hass, auf den die NS-Indoktrination gerichtet war.Im Rahmen der folgenden Untersuchung werden Presseartikel aus der Zeitung "Völkischer Beobachter" während der Jahre von 1933 bis 1945 systematisch analysiert und diskutiert. Es soll erforscht werden, mit welchen stereotypen Denkbildern die Zeitung in der NS-Diktatur vorwiegend arbeitete und welche rhetorischen Mittel, Erklärungsmuster und sprachliche Verknüpfungen die Zeitung verwendete, um die gewünschten Feindbilder zu erzeugen. Dabei sollen die Funktionen der untersuchenden Begriffe Bolschewismus, Demokratie, Kapitalismus und Plutokratie in ihrer Verwendung als Stereotype erfasst werden. Die Einordnung und Einstufung der zu untersuchenden Presseartikel in ihrem Kontext liegt somit im Kern der Untersuchung.
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