
Das Potential von organisierten Mitfahrgelegenheiten auf Pendelstrecken am Beispiel der "Match Rider UG"
Eine Ermittlung der Zahlungsbereitschaften in der Rhein-Neckar Region, Deutschland
- 65 Seiten
- German
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Das Potential von organisierten Mitfahrgelegenheiten auf Pendelstrecken am Beispiel der "Match Rider UG"
Eine Ermittlung der Zahlungsbereitschaften in der Rhein-Neckar Region, Deutschland
Über dieses Buch
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich VWL - Fallstudien, Länderstudien, Note: 1, 3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund von steigenden Mietpreisen in Städten leben wieder mehr Menschen in Vororten und werden zu Pendlern. Menschen, die sich dafür entschieden haben zu ihrem Arbeitsplatz zu pendeln stehen dann grundsätzlich vor der Frage, welches Verkehrsmittel sie hierfür nutzen. Da viele ländliche Gebiete vom Öffentlichen Personennahverkehr nicht ausreichend erschlossen und die Distanzen zum Fahrrad fahren zu groß sind, ist das Auto häufig das präferierte Fortbewegungsmittel. Vorteile des eigenen Autos sind neben der Verfügbarkeit Flexibilität, Bequemlichkeit und Zuverlässigkeit. Die Entscheidung, das Auto als Verkehrsmittel zu wählen, wirkt sich jedoch zulasten des Verkehrs zu den Hauptstoßzeiten und der Umwelt aus. Eine Möglichkeit diese Probleme zu lösen und zeitgleich die Vorteile des motorisierten Individualverkehrs beizubehalten, sind Fahrgemeinschaften. Technologischer Fortschritt und die Entwicklung der Sharing Economy bieten neue Möglichkeiten der Vermittlung zwischen Fahrer und Mitfahrer.Die vorliegende Arbeit untersucht mittels der Kontingenten Bewertungsmethode die gesellschaftliche Bereitschaft Mitfahrgelegenheiten auf Pendelstrecken mithilfe von digitalen Plattformen zu nutzen. Als Praxisbeispiel dient dabei das Modell des Unternehmens "Match Rider UG". Es wird in eine Umfrage, die in Heidelberg und Mannheim durchgeführt wurde, eingebunden. Für die Auswertung der Befragung wurden drei Hypothesen aufgestellt. Die Ergebnisse bestätigen die Annahmen über die Verteilung der Zahlungsbereitschaften und zeigen signifikante Zusammenhänge zwischen dem Geschlecht und der Zahlungsbereitschaft sowie dem Alter und der Zahlungsbereitschaft auf. Das Herausfiltern psychologisch begründeter Verzerrungen der Studie legt dar, dass ein Priming-Effekt ausschlaggebend für unerwartet hohe Zahlungsbereitschaften der Befragten ist. Es geht hervor, wie markant sich verhaltensökonomische Verzerrungen auf die Ergebnisse von Umfragen auswirken können. Trotz der verzerrten Resultate wird die Bereitschaft der Gesellschaft, Mitfahrgelegenheiten zu nutzen deutlich und kann auch im Hinblick auf die aktuellen politischen Forderungen der EU Kommission nach einer Reduktion der Automobilabgase von Bedeutung sein. Diese Arbeit setzt letztlich einen Anreiz, um Forschungen auf dem Gebiet der kollaborativen Fortbewegung zukünftig mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
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