
Durchleben die klassischen Theorien des Wahlverhaltens im Kontext neuer Medien einen Wandel?
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Durchleben die klassischen Theorien des Wahlverhaltens im Kontext neuer Medien einen Wandel?
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1, 7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Neue Medien / Online-Kommunikation, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wahl ist unumstritten das zentrale Element der Demokratie und bildet die grundlegende Möglichkeit eines jeden Bürgers im wahlfähigen Alter, am politischen Klima aktiv mitzuwirken. Dabei kann sie aus verschiedensten Perspektiven betrachtet werden – als Mittel oder "politische Methode", um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, oder aber als eigenständiger Wert und Legitimationsbasis des politischen Systems. Für die politischen Akteure ist das Wahlergebnis insofern von großer Wichtigkeit, als dass dieses signalisiert, inwieweit eine funktionierende Beziehung zu den eigenen Wählern gegeben oder gestört ist. Ideal ist es dabei, die entscheidenden Faktoren, die einen Wahlausgang begründen, analysieren und vorhersagen zu können. Ziel der Wahlforschung ist es, diese zentralen Einflussfaktoren herauszuarbeiten und Erklärungsansätze für das Wahlverhalten der Bürger zu liefern. "Wer wählt wen, warum und mit welcher Wirkung" lautet die übergreifende Leitfrage der Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet; immer wieder wird dabei auf soziodemographische, individualpsychologische oder ökonomische Faktoren eingegangen.Zwischen der Veröffentlichung der für die empirische Wahlforschung grundlegenden Studien und der kommerziellen Etablierung des Internets und internetbasierter Medien weltweit liegt jedoch mittlerweile im Schnitt eine Zeitspanne von über 40 Jahren. Gerade in Verbindung mit neuen Medien scheint das Wahlverhalten immer unberechenbarer, die Anzahl an möglichen Einflussfaktoren auf die Entscheidungsfindung unüberschaubar. Daher gilt es zu überprüfen, ob die klassischen Theorien des Wahlverhaltens im Kontext neuer und onlinebasierter Medien überhaupt noch greifen und inwieweit eine Ergänzung bzw. Überholung der Ansätze vonnöten ist.
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