
"Ich bin nicht behindert, ich werde behindert!". Der Paradigmenwechsel in der Kategorie Behinderung und der heutige Stand physischer und psychischer Barrierefreiheit in Deutschland
- 18 Seiten
- German
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"Ich bin nicht behindert, ich werde behindert!". Der Paradigmenwechsel in der Kategorie Behinderung und der heutige Stand physischer und psychischer Barrierefreiheit in Deutschland
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1, 7, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll darstellen ob und wie Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft ausgegrenzt wurden und werden und wie aus einer langen Zeit der Fremdbestimmung eine Tendenz zur Selbstbestimmung gewachsen ist. Hierzu wird zunächst die Geschichte der Kategorie Behinderung beleuchtet und der langsame Wandel von der Behinderung als Strafe Gottes, über von außen gesteuerte Hilfe, bis zur weitestgehend autonomen Lebensgestaltung heutiger Generation von Menschen mit Behinderungen dargestellt. Im Anschluss wird anhand des Teilhabeberichtes 2016 untersucht wie der aktuelle Stand der Barrierefreiheit und der gleichberechtigten Teilhabe am alltäglichen Leben für Menschen mit Behinderungen ist. Zudem wird das Paradox der Barrierefreiheit aufgestellt um aufzuzeigen wie unterschiedlich und somit teilweise umständliche die Anforderungen sein können. Im Fazit wird sich noch einmal zusammenfassen der Frage gewidmet ob und wie Menschen mit Behinderungen von den gesellschaftlichen Strukturen behindert werden."Ich bin nicht behindert, ich werde behindert" ist der Slogan einer Kampagne des NRW-Landesverbandes des Sozialverbands Deutschland (SoVD) für Menschen mit Behinderung. Hiermit soll ein Umdenken angeregt werden um die Diskriminierung gegenüber Menschen mit Behinderung abzubauen und aufzuzeigen, dass diese von der Gesellschaft nicht ausreichend unterstützt werden. Physische Barrieren werden trotz gesetzlicher Regelungen nicht ausreichend abgebaut, so fehlt es noch immer an barrierefreien Zugängen zu vielen öffentlichen Gebäuden oder Bahnhöfen. Doch auch psychische Barrieren behindern ein gleichberechtigtes Leben von Menschen mit Behinderungen. Häufig sind diese Menschen Diskriminierungen ausgesetzt, welche durch die Unwissenheit der Gesellschaft genährt werden. Ein Teufelskreis, da das dadurch resultieren zurückziehen der Menschen mit Behinderungen nur noch mehr den ungewohnten Umgang unterstützt. Hier ist im Laufe der Geschichte viel Fortschritt erreicht worden, dennoch gibt es noch immer viel Bedarf nach Veränderung.
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