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Das Rachelgrab. Eine jüdische Frauengrabtradition
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: Sehr gut, Universität Bern (Institut für jüdische Wissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit setzt sich mit einer jüdischen Frauengrabtradition auseinander. Es handelt sich um die Rituale und Traditionen, die sich rund um das Rachelgrab entwickelt haben. Es soll untersucht werden, welche Bedeutung dem Rachelgrab in der Antike zu kam, welche Traditionen entstanden und ob sich die Bedeutung dieses Frauengrabes in der Neuzeit verschoben hat und welche Traditionen ganz oder ansatzweise aus der Antike übernommen wurden. Es folgt eine kurze Einführung in das Thema Frauen im Alten Testament, anschliessend wird über die verschiedenen Gräber und Grabtraditionen berichtet. Danach werden die biblische Rachel und ihre Wirkungsgeschichte näher betrachtet. Desweiteren folgt ein Abschnitt über die nachbiblische Tradition des Rachelgrabes, die Bedeutung des Rachelgrabes in der Antike und seine Bedeutung in der Gegenwart. Am Schluss erfolgt ein Fazit, das die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Antike und Gegenwart nochmals zusammenfasst.Hinter dem Alten Testament steht eine grundsätzlich patriarchale Gesellschaftsordnung, in welcher ein freier, israelitischer Mann in allen Bereichen, sei es Familie, öffentliches Leben oder Kult anderen Familien- und Gesellschaftsmitgliedern übergeordnet war und Macht ausüben konnte. Trotzdem spiegeln die biblischen Texte häufig auch Widerstand gegen und Durchbrechung der patriarchalen Ordnungen.Die patriarchale Ordnung hatte ebenfalls auf den Bereich Tod und Begräbnis ihre Auswirkungen. Im Alten Testament werden viele Angaben über Gräber und Bestattungen gemacht, sie müssen jedoch durch die Archäologie ergänzt werden, um ein vollständigeres Bild zu erhalten. Bei den Grabanlagenkann man zwischen Fossae (Gruben), Felsengräbern, oberirdischen Monumentensowie Sarkophagen, Ossuaren und Feuerbestattungen unterscheiden. AusJuda sind mehrere hundert Gräber bekannt, die ein relativ homogenes Bild der Bestattungssitten aufweisen. Grabstätten wurden über lange Zeit hin genutzt, immer wieder geöffnet und verschlossen. Der Großteil der Bevölkerung wurde aber wahrscheinlich in Erdgräbern bestattet. Die Erdgräber konnten durch einen aufgerichteten Stein markiert werden, wie es beim Rachelgrabder Fall war.
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