
Hofmannsthals "Märchen der 672. Nacht". Das Scheitern des Ästhetizisten als Subjektkrise erzählt
- 30 Seiten
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Hofmannsthals "Märchen der 672. Nacht". Das Scheitern des Ästhetizisten als Subjektkrise erzählt
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, 3, Universität Stuttgart (Institut für Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Hofmannsthal als Erzähler, Sprache: Deutsch, Abstract: Der österreichische Dichter Hugo von Hofmannsthal, der von 1874 bis 1929 lebte, wird zu den bekanntesten Vertretern des literarischen Ästhetizismus gezählt. Dabei zeichnet sich besonders sein Frühwerk, sowohl seine literarischen Texte, als auch seine literaturkritischen Essays, durch die Auseinandersetzung mit dem damals verbreiteten Ästhetizismus aus. In der Forschung wird Hofmannsthal jedoch gleichzeitig oft als Kritiker des Ästhetizismus dargestellt. Dadurch kommt die Frage nach Hofmannsthals Verhältnis zum Ästhetizismus auf.Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst Hofmannsthals Verhältnis zum Ästhetizismus anhand seiner literaturkritischen Essays herauszuarbeiten und diese anschließend zu nutzen, um die poetologische Implikation in seiner frühen Erzählung "Das Märchen der 672. Nacht", die im Frühjahr 1895 entstanden ist und im November desselben Jahres in der Wiener Wochenschrift Die Zeit veröffentlicht wurde, deutlich zu machen.Dabei gliedert sich diese Arbeit in drei Teile. In einem ersten Teil soll ein allgemeiner Überblick über den Ästhetizismus in Form einer Begriffsdiskussion gegeben werden. Weiter soll Hofmannsthals persönliche Einstellung gegenüber dem Ästhetizismus aus seinen literarischen Essays herausgearbeitet werden. Ausgewählt wurden hierfür Hofmannsthals Essays über den italienischen Dichter Gabriele D'Annunzio, D'Annunzio I und D'Annunzio II, sowie sein Essay Walter Pater über den englischen Essayisten, da sie zeitlich mit der Entstehung und Veröffentlichung seiner Erzählung zusammenfallen.Die gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend im zweiten Teil dieser Arbeit auf Hofmannsthals Erzählung Das Märchen der 672. Nacht angewandt werden. In diesem Abschnitt wird zunächst die Erzählung selbst kurz vorgestellt. Anschließend wird dargestellt, was den Protagonisten der Erzählung zu einem Ästheten macht. Hierfür ist vor allem eine psychologische Deutung der Figur hilfreich. Schließlich wird, unter anderem durch die Zuhilfenahme der Ikonographie dargestellt, inwiefern der Erzählverlauf als Subjektkrise zu verstehen ist. Dabei soll herausgearbeitet werden, wie der Ästhetizismus und eine eventuelle Kritik daran formal umgesetzt werden.Nach der Interpretation und Analyse der Erzählung werden die Ergebnisse in einem letzten Teil, im Fazit noch einmal zusammengefasst. Hierbei soll abschließend die Frage beantwortet werden, inwieweit Hofmannsthal als V ertreter des Ästhetizismus, gleichzeitig jedoch als Kritiker desselben verstanden werden kann.
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