
Auswirkungen von Empfehlungsänderungen deutscher Analystenhäuser auf Aktienkurse
Eine empirische Analyse für den DAX 30
- 144 Seiten
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Auswirkungen von Empfehlungsänderungen deutscher Analystenhäuser auf Aktienkurse
Eine empirische Analyse für den DAX 30
Über dieses Buch
Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1, 8, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird untersucht, ob Analystenempfehlungen von deutschen Analysehäusern den Aktienkurs der jeweiligen Unternehmen beeinflussen. Dabei ist nicht die Empfehlung das Untersuchungsobjekt, sondern die Änderung. Hierzu werden sowohl Ereignisse untersucht, in welchen die Empfehlung gesenkt wird (Downgrade/ negatives Ereignis) als auch solche Ereignisse, in den denen die Empfehlung heraufgestuft wird (Upgrade/ positives Ereignis). Es wird untersucht, ob es statistische Evidenz für Kurssteigerungen in Folge eines positiven Ereignisses gibt und in Folge eines negativen Ereignisses Kursrückgänge zu beobachten sind.Analysten tragen zum Informationsaustausch zwischen Investoren und Unternehmen bei und beeinflussen das Entscheidungsverhalten der Investoren. So ist es nachvollziehbar, dass empirische Untersuchungen einen Zusammenhang zwischen der primären Verbreitung von Analystenempfehlungen und der Aktienkursreaktion nachweisen.Kapitel 2 zeigt, welche Funktionen Analysten auf dem Kapitalmarkt haben, und wie sie diese erfüllen. Es wird erläutert, wie Analystenberichte aufgebaut sind. Anschließend werden ausgewählte Regulierungsansätze und Finanzanalyseorganisationen vorgestellt. Im 3. Kapitel erfolgt eine Einordung der untersuchten Thematik in den wissenschaftlichen Kontext. Dazu werden Theorien der Finanzmarktforschung vorgestellt und ihre Implikationen auf Analysten-Empfehlungen geschildert. Den Anfang macht die Principal-Agency-Theorie, die die Wirkungen von Informationsasymmetrien am Kapitalmarkt untersucht. Welche Form der Informationseffizienz am Kapitalmarkt vorliegt, ist die Frage, die im Mittelpunkt der Informationseffizienzhypothese nach Fama steht. Das Kapitel schließt mit dem jüngeren Bereich der verhaltensorientierten Kapitalmarktforschung, (Behavioral Finance), welche irrationale Entscheidungen und Annahmen der Kapitalmarktteilnehmer untersucht.Nach der theoretischen Grundlage werden im 4. Kapitel neue wissenschaftliche Erkenntnisse aufgezeigt. Nach der Erläuterung der Methodik einer Ereignisstudie, erfolgt die eigene empirische Arbeit. Es werden Untersuchungshypothesen formuliert und das Ereignis definiert. Der Datensatz wird mittels deskriptiver statistischer Verfahren überprüft und bereinig. Die Ermittlung der abnormalen Rendite erfolgt in Kapital 4.4.2. Es folgt die Auswertung der Ergebnisse und Diskussion über die ökonomische Anwendbarkeit der Ergebnisse für Kapitalmarktteilnehmer, sowie konkrete Handlungsempfehlungen.
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