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Partizipation in der Kunst. Ein Paradigmenwechsel vom Objekt zum Subjekt
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Kunst - Installationen, Aktionskunst, 'moderne' Kunst, Note: 1, 0, Universität Duisburg-Essen (Kunst und Kunstwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die nachfolgende Arbeit befasst sich im Rahmen eins vergleichsweisen neuen Kunstverständnisses mit dem partizipatorischem Subjekt-Subjekt-Verhältnis, welches im Gegensatz zum bewährten Produzent-Rezipient-Modell steht.Besonders seit den 1990er Jahren hat sich ein Trend in der Kunst-Branche in Richtung partizipatorischer Projekte, der so genannten "Mitmachkunst" herauskristallisiert. Der Begriff "Partizipation" taucht in der zeitgenössischen Kunst stetig zunehmender auf und prägt sie wie nie zuvor. Immer häufiger wird man als Besucher aufgefordert, das Kunstwerk selbst zu betreten, zu gestalten oder zu "benutzen". Die Künstler beanspruchen eine neue Art der Teilhabe und ein gänzliches "Eintauchen" in das Kunstobjekt. Die Künstler verlangen von ihren Besuchern vollste Aufmerksamkeit und binden durch die geforderte Interaktion das Werk in das Zeitgeschehen ein. Im Zentrum dieser Art von Kunst steht der Kunstbetrachter oder der Ausstellungsbesucher.Die körperlich passive und kontemplative Rezeptionshaltung, die lange vorherrschte, soll abgelegt werden, indem der Betrachter sowohl intellektuell, als auch physisch in die Realisation einer künstlerischen Arbeit involviert wird. Erst im Moment der tatsächlichen Beteiligung des Publikums realisiert sich die Projektidee als eine künstlerische Arbeit. Doch wie ist dieser neue Ansatz im Umgang mit Kunst zu bewerten? Welche Intentionen stecken hinter solchen partizipatorisch orientierten Projekten? Um diese Fragen zu beantworten, wird zunächst der Partizipationsbegriff genauer definiert. Anschließend wird der aktuelle Forschungsstand durch Juliane Rebentisch, Siglinde Lange und Markus Miessen umrissen. Im Anschluss daran wird ein Projekt der Performance-Künstlerin katharinajej näher beschrieben und mit Rückblick auf die Forschungsliteratur kritisch rezipiert. Schließlich fasst ein Fazit die gewonnen Erkenntnisse noch einmal zusammen.
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